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Appscooter: Dieser vernetzte Elektro-Roller soll eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern haben

Bolt Mobility Appscooter. (Bild: Bolt Mobility)

Das niederländische Startup Bolt Mobility hat mit dem Appscooter einen vollvernetzten Elektroroller mit großem Display angekündigt. Der Roller soll bis zu 400 Kilometer Reichweite erzielen.

Appscooter: Bolt Mobility zeigt Elektro-Roller mit „Tesla-Feeling“

Mehr als drei Millionen Euro konnte das junge Startup Bolt Mobility per Crowdfunding für seinen Appscooter einsammeln. Der „niederländische Tesla auf zwei Rollen“, so beschreiben sie ihr Produkt selbst, ist mit dem Internet verbunden und besitzt als Steuerzentrale ein Sieben-Zoll-Touchdisplay, durch das ein „Tesla-Feeling“ aufkommen soll.

Über das große Display soll ein per Bluetooth gekoppeltes Android- oder iOS-Smartphone gesteuert werden können. Es lassen sich Anrufe entgegennehmen, Benachrichtigungen einsehen und Musik diverser Streaming-Dienste nutzen. Das Display kann außerdem zur Navigation (ein GPS-Modul ist verbaut) genutzt werden – ihr könnt auch beliebte Orte speichern und nach der nächste Ladestation suchen.

Der Appscooter von Bolt Mobility besitzt ein großes Touchdisplay und ein 4G-Modul. (Bild: Bolt Mobility)

Die Steuerung der Anwendungen erfolgt entweder über das Display oder via Tasten an den Griffen. Laut Bolt soll das Display auch bei Regen und mit Handschuhen bedient werden können. Aus Sicherheitsgründen sind je nach Fahrtgeschwindigkeit bestimmte Funktionen nicht nutzbar, damit der Fahrer sich besser auf den Verkehr konzentrieren kann.

Bolt Mobility Appscooter. (Bild: Bolt Mobility)

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Bolt Mobility: Appscooter soll je nach Ausführung bis zu 95 Kilometer pro Stunde fahren können

Der Appscooter wird in unterschiedlichen Varianten angeboten. Unter anderem stehen mehrere Leistungsstufen – zwei, vier und sieben Kilowatt – zur Auswahl. Das Modell mit der kleinsten Leistungsstufe erreiche maximale Geschwindigkeiten von 25, 45 und 50 Stundenkilometern, mit der Vier-Kilowatt-Variante sind laut Hersteller bis zu 70 Stundenkilometer möglich. Bei der größten Variante mit sieben Kilowatt soll der Elektroroller auf bis zu 95 Kilometer pro Stunde beschleunigt werden können.

Auf dem Appscooter ist auch Platz für einen Mitfahrer. (Bild: Bolt Mobility)

Beim Akku gibt es ähnliche Auswahlmöglichkeiten, da er sich modular erweitern lassen kann. Mit der kleinsten Ausführung, einem 856 Kilowattstunden-Akku, sollen bis zu 70 Kilometer erreicht werden. Es passen insgesamt sechs Module in das Fahrzeug, mit denen eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern gefahren werden können, so Bolt Mobility. Die volle Akkupower ist aber nicht günstig, denn pro Akkumodul verlangt das Unternehmen 490 Euro. Der Akku ist herausnehmbar und kann zuhause oder im Büro an der Steckdose geladen werden.

Der Appscooter kann entweder wie auf dem Bild geladen werden, der Akku ist aber auch herausnehmbar, so das Unternehmen. (Bild: Bolt Mobility)

Da der Akku nicht unter dem Sitzfach verbaut ist, stehen 65 Liter Stauraum zur Verfügung. Laut Bolt soll ein ganzer Kasten Bier, zwei große Einkaufstüten oder zwei Helme darin Platz finden. Das Angebot an Ausstattungs-Optionen ist nicht klein: Gegen Aufpreis gibt es einen Windschutz, eine Kühlung für den Stauraum, ja sogar Sitz- und Lenkerheizung. Sogar eine Front- und Selfie-Kamera gehören zu den Extras.

Ein Kasten Bier passt in das Fach unter der Sitzfläche. (Bild: Bolt Mobility)

Der E-Roller kostet ab 2.990 Euro in der kleinsten Ausführung und soll laut Bolt Mobility im Laufe des kommenden Jahres erhältlich sein. Das Unternehmen wird die Fahrzeuge in den Niederlanden fertigen und plant jährlich 30.000 bis 100.000 Appscooter zu produzieren.

Weiterlesen:

via www.electrive.net

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Eine Reaktion
Markus

Um den Faktor 1000 vertan: es sind natürlich 856 Wattstunden.

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