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Selbstfahrende Autos: Bosch stellt KI-Autocomputer und Mobilitätsplattform vor

(Foto: Bosch)

Kampfansage an die Autoindustrie: Bosch hat einen KI-Autocomputer mit Nvidia-Chip vorgestellt, der das „Gehirn für selbstfahrende Autos“ werden soll. Auch eine Mobilitätsplattform kündigte Bosch an.

KI-Computer: Bosch baut „Gehirn für selbstfahrende Autos“

Ende Januar hatte Bosch, weltweit größter Autozulieferer und IT-Spezialist auf dem Industriesektor, angekündigt, bis 2021 rund 300 Millionen Euro in die Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI) investieren zu wollen. Im Jahr 2016 hatte der Konzern 6,6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, insbesondere für die Vernetzung über das Internet der Dinge und den Wandel hin zur Elektromobilität, investiert.

Auf der Bosch Connected World 2017 in Berlin hat das Unternehmen am Mittwoch einen auf KI basierenden Autocomputer präsentiert, der künftig als „Gehirn für selbstfahrende Autos“ dienen soll, wie Konzernchef Volkmar Denner erklärte. „Automatisiertes Fahren macht den Straßenverkehr sicherer. Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel dazu. Das Auto wird schlau“, so der Bosch-Chef weiter.

Bosch-Chef Volkmar Denner stellt KI-Autocomputer mit Nvidia-Chip vor. (Bild: Bosch)

Der KI-Autocomputer, der mit einem Chip des US-Unternehmens Nvidia ausgestattet ist, soll dabei helfen, dass sich autonom fahrende Autos bald selbstständig durch den Straßenverkehr bewegen können. Das Auto soll erkennen, wie andere Verkehrsteilnehmer sich verhalten, und darauf reagieren – etwa, indem es vorausschauend bremst oder ausweicht. Das erlernte Wissen speichert das Auto in dem selbstlernenden KI-Computer. Anfang 2020 soll der KI-Autocomputer in die Serienproduktion gehen, zeigt sich Bosch überzeugt.

Bosch-Plattform: Dienste für vernetzte Autos

Darüber hinaus hat Bosch mit der so genannten „Bosch Automotive Cloud Suite“ eine Mobilitätsplattform vorgestellt, auf der Dienste rund um das vernetzte Auto zusammenlaufen sollen. So könnte das Auto der Zukunft etwa bemerken, dass der Fahrer einen ganztägigen Termin neben einer Autowerkstatt hat und dort gleich eine Inspektion vorschlagen. Das Auto soll, ähnlich wie die digitalen Assistenten am Smartphone, dadurch zu einer Art persönlichem Begleiter werden, der auch den Terminkalender seines Fahrers kennt. Ein auf Blockchain basierendes System für die Datensicherheit will Bosch gleich mitliefern.

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via www.handelsblatt.com

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