Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Boss-Phone: Das erste Phablet mit integrierter Tor-Unterstützung

Phablet mit Tor-Integration. (Grafik: Boss-Phone)

Unter der wenig bescheidenen Bezeichnung Boss-Phone hat ein Crowdfunding-Projekt ein Phablet mit Dual-Sim-Unterstützung vorgestellt. Das 7-Zoll-Gerät soll mittels Tor-Integration für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Das Boss-Phone passt mit seinem 7-Zoll-Display unbedingt in jede Hosentasche. (Grafik: Boss-Phone)
Das Boss-Phone passt mit seinem 7-Zoll-Display nicht unbedingt in jede Hosentasche. (Grafik: Boss-Phone)

Boss-Phone: 7-Zoll-Phablet mit integrierter Tor-Unterstützung

Weder beim Namen noch beim riesigen 7-Zoll-Display setzen die Macher des Boss-Phones auf Unterstatement. Während das Phablet nach außen hin die Aufmerksamkeit auf sich ziehen dürfte, sollen die damit übertragenen Daten durch die integrierte Tor-Unterstützung geschützt werden. Der Anonymisierungsdienst, dessen Funktionsweise wir euch in diesem Artikel ausführlich erklärt haben, wird durch die Integration der Orbot-App eingebunden.

Wer sich von dem großen Display nicht abschrecken lässt, bekommt eine Auflösung von 1.920 mal 1.200 Pixel. Angetrieben wird das Tor-Monstrum von einem Cortex-A7-Chipsatz von Mediatek. Der interne Speicher beläuft sich auf 16 Gigabyte und lässt sich per MicroSD-Karte erweitern. Der austauschbare Akku bringt es auf 3.000 Milliamperestunden. Außerdem gibt es eine rückwärtige Kamera, die Aufnahmen mit einer Auflösung von acht Megapixeln ermöglicht. Die Frontkamera bringt es immerhin noch auf zwei Megapixel.

1 von 8

Boss-Phone: Phablet setzt auf Android Lollipop

Das Boss-Phone soll mit Android 5.0 Lollipop ausgeliefert werden. Außerdem soll es neben einem Ladekabel auch eine Schutzhülle geben, die sich auch zum Aufstellen des Phablets eignet. Für Menschen, die viel reisen, gibt es die Möglichkeit eine zweite SIM-Karte parallel zu nutzen. Zur Verbindung zur Außenwelt gibt es 3G, LTE, WLAN und Bluetooth. Allerdings soll die angekündigte LTE-Unterstützung erst nach der erfolgreichen Finanzierung des Crowdfunding-Projekts entwickelt werden. Immerhin haben die Macher mit dem NEO3DO-Tablet bereits ein Crowdfunding-Projekt erfolgreich beendet.

Die ersten Unterstützer des Boss-Phones können sich das Riesen-Smartphone für 305 US-Dollar inklusive Versandkosten nach Deutschland holen. Damit das Gerät aber auch tatsächlich gebaut wird, muss die IndieGoGo-Kampagne das angestrebte Ziel von 150.000 US-Dollar erreichen. Zum jetzigen Zeitpunkt konnten davon erst etwa zwei Prozent erreicht werden. Allerdings läuft die Kampagne noch bis zum zweiten März 2015.

via bgr.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Boss

Erstmal ne gute Idee, dass muss man schon sagen.

Detailfragen: Ist das OS wirklich ein normales Android, also ein de facto von Google bereit gestelltes? Wozu dann den Aufwand mit Tor?

Tor sollte vielleicht nie das alleinige Sicherheitsmerkmal für ein Alltagsgerät sein, da damit kein sicherer Alltagsbetrieb für verwöhnte "Digital Natives" machbar ist, sondern, soweit ich weiss, nur eine gewisse Grundfunktionalität abgesichert benutzt werden kann. Muss man bei Tor nicht auf das Laden von Skripten, Bildern etc. weitgehend verzichten? Oder regelt das irgendwie die Tor-App auf dem Boss? Und dafür dann so ein Riesendisplay rumschleppen?

Ich könnte es mir als sicheres Zweitgerät für spezielle Anwendungen vorstellen, wenn z.B. ein OS wie Cyanogen mod drauf wäre anstelle normelem Android.

Alternative: Ein Minihandy mit sauberem OS, Textbrowser und Tor... das wäre vielleicht auch schick....

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst