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Beeindruckend und beängstigend zugleich: Dieser Roboter öffnet einem anderen Roboter die Tür

Boston Dynamics Spot Mini. (Foto: Boston Dynamics)

Roboter-Entwickler Boston Dynamics hat ein neues Video seiner selbstlaufenden Roboter veröffentlicht. Der neue, vierbeinige Spot Mini ist jetzt dazu in der Lage, einem Kollegen die Tür zu öffnen.

Boston Dynamics, 2013 von Google-Mutter Alphabet übernommen und seit Sommer 2016 zum japanischen Konzern Softbank gehörend, veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Videos seiner Kreationen. Wie die vorherigen ruft auch der neue Clip eine Mischung aus Faszination und Beängstigung hervor.

Boston Dynamics Spot Mini: Vierbeiniger Roboter mit Arm

Seit Jahren kann Boston Dynamics mit seinen teils humanoiden, teils vierbeinigen Robotern die Massen polarisieren. Mal werden sie von Forschern schroff umgeschubst, um anschließend wieder aufzustehen, mal machen sie einen Salto rückwärts wie ein Akrobat. Jedes Mal verursachen die Videos der Roboterschmiede bei manchen eine gewisse Unruhe.

Boston Dynamics Spot Mini mit „Maul“ zum Öffnen von Türen ohne Verkleidung. (Foto: Boston Dynamics)

Beim neuesten Clip verhält es sich nicht anders: Der im November 2017 enthüllte Spot Mini – eigentlich erst einmal ein wenig bedrohlich aussehender vierbeiniger Roboter – stakselt ins Bild und begutachtet die geschlossene Tür vor sich. Er ruft einen weiteren Spot-Mini-Kollegen herbei, der mit einem Arm ausgerüstet ist. Dieser öffnet die Tür und hält sie ihm sogar auf, damit er hindurchgehen kann.

Spot Mini: Boston-Dynamics-Roboter erkennt Türgriffe und kann sie benutzen

Der Spot Mini ist in der Lage, eine Tür und die Türklinke zu lokalisieren, sie zu öffnen und einen anderen Roboter oder eine Person durchgehen zu lassen, um anschließend hinterherzugehen. Zu solch komplexen Prozessen waren die Roboter bislang nicht in der Lage.

Boston Dynamics Spot Mini in Bildern
Boston Dynamics Spot Mini. (Foto: Boston Dynamics)

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Auch wenn das Ganze für manche beängstigend anmutet, könnte der Spot Mini künftig etwa Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen assistierend zur Seite stehen. Der etwas über 80 Zentimeter hohe und 30 Kilogramm schwere Roboter kann laut Boston Dynamics auch Treppen steigen und ein Gewicht von bis zu 14 Kilogramm schleppen. Das ist nicht viel, für Einkäufe genügt es aber.

Bislang hat Boston Dynamics aber kein Produkt gezeigt, das tatsächlich marktreif ist. Das ist auch einer der Gründe, warum Google das Unternehmen wieder abgestoßen hat. Softbank will das ändern: Der japanische Konzern will unter anderem humanoide Roboter entwickeln, um sie in der Seniorenpflege einzusetzen. Bis zu einem fertigen Produkt könnte es indes noch etwas dauern, denn Boston Dynamics ist noch auf der Suche nach einem Product-Manager, der die Aufgabe hat, marktreife Produkte mit Fokus auf den Kundennutzen mitzugestalten. Bis dahin dürfen wir uns weiterhin über neue beeindruckende und beängstigende Videos freuen.

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