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Bremse für Fahrdienste: New York will Uber und Lyft regulieren

New York will Fahrdienste regulieren. Uber kritisiert, viele Kunden seien auf den Dienst angewiesen. (Foto: BravoKiloVideo/ Shutterstock)

Mehr Fairness, weniger Stau, bessere Bezahlung: New York reagiert auf Probleme mit Fahrdiensten und will sie strenger regulieren.

Erstmal soll es in New York keine neuen Lizenzen für Fahrdienste geben – ein Jahr lang. In dieser Zeit sollen Wissenschaftler untersuchen, wie sie den Stadtverkehr beeinflussen. So steht es zumindest in einem Gesetz, über das voraussichtlich Anfang August abgestimmt wird, wie die New York Times berichtet.

Es ist schon der zweite Anlauf der Stadt, den Fahrdiensten wie Uber und dessen Konkurrenten Lyft einen Riegel vorzuschieben. Eine erste Initiative in diese Richtung war 2015 zunächst auf Eis gelegt worden. Damals hatte die Stadt sich mit Uber darauf geeinigt, zunächst eine Studie über mehrere Monate durchzuführen. Das soll jetzt offenbar wiederholt werden – aber über einen deutlich längeren Zeitraum von einem Jahr.

New York will bessere Bezahlung für Fahrer

„Unser Ziel war immer, Fahrer zu schützen, den Markt fairer zu gestalten und Staus zu reduzieren“, sagte der Sprecher des New Yorker Stadtrats, Corey Johnson, der New York Times. Die Lage der Fahrer sei prekär, schreibt die New York Times und verweist auf drei Suizide von Taxi-Fahrern. Der Rat will für eine bessere Bezahlung der Fahrer sorgen und für weniger Stau – wie genau das funktionieren kann, das soll die geplante Langzeitstudie zeigen.

Uber reagierte direkt mit Kritik: Das geplante Gesetz würde den Kunden schaden – vor allem denen, die weiter außerhalb leben würden und deshalb keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen könnten. Viele seien inzwischen auf Uber angewiesen – „weil ihre Kommunen lange von regulären Taxen ignoriert wurden und sie keinen verlässlichen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln haben“, wie ein Uber-Sprecher der New York Times sagte. New York ist der größte US-amerikanische Markt für Uber.

Von den geplanten Maßnahmen sollen barrierefreie Fahrzeuge ausgenommen bleiben – das soll Dienste fördern, die rollstuhl-taugliche Autos anbieten.

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