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Brianna Wettlaufer – Head of Content bei Adobe Stock – im Interview

Brianna Wettlaufer Interview Adobe Stock

Verschaff dir Freiraum für deine eigene Kreativität – mit dem Content von Adobe Stock als Basis. (Foto: George Mayer/Adobe Stock 9776896)

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Stock ist nicht gleich Stock – besonders für Brianna Wettlaufer, Head of Content bei Adobe Stock. Was hochwertige Stock-Medien ausmacht und wie sich die Stock-Branche verändert hat, erklärt sie im Interview.

Brianna Wettlaufer war unter anderem Co-Founderin und CEO von Stocksy United, einer Stock-Plattform beziehungsweise Kooperative, die sich vor allem durch intensives Kuratieren, ihren künstlerisch-modernen Stil und hohe Awareness für kreative Integrität auszeichnet. Ihr Know-how und die Liebe zu Stock-Medien hat Brianna mit zu Adobe Stock gebracht, wo sie seit März 2019 Head of Content ist. Im Interview spricht sie über ihre ganz persönliche Beziehung zu Stock-Medien und über den Wandel der Branche.

Hallo Brianna, seitdem Stock-Sammlungen online verfügbar sind – also seit den späten 90ern –, interessierst du dich dafür. Was hat deine Begeisterung für Stock-Medien geweckt? 

Brianna Wettlaufer
Brianna Wettlaufer

Seit März 2019 ist Brianna Head of Content bei Adobe Stock.  (Foto: Nicklaus Walter)

Meine Liebe zu Medien habe ich entdeckt, als ich zehn Jahre alt war und meinen Vater, der im Marketing einer Zeitung tätig war, zur Arbeit begleitet habe. Dort bin ich das erste Mal mit Computern, Layout-Equipment und der hektischen Kreativität im Büro in Berührung gekommen – und war sofort gefesselt. Von da an habe ich versucht, so viele Design- und Modemagazine wie möglich in die Hände zu kriegen. Ich wollte herausfinden, was Fotos ansprechend und markant macht, wie Farben die Aufmerksamkeit gewinnen und wie man mit weniger mehr aussagt.

Meine Begeisterung ging so weit, dass ich – etwa im Alter von 16 Jahren – eine Box mit Mappen hatte, in denen ich Zeitschriftenausschnitte gesammelt und nach verschiedenen Kategorien sortiert habe. Mich interessierte diese Schnittmenge von Design, Marketing und Fotografie – was letztlich dazu geführt hat, dass ich Ende der 90er über die Stockfotografie gestolpert bin. Stundenlang habe ich Suchen durchgeführt und mir die Ergebnisse eingeprägt. Dass ich mal in der Stock-Industrie arbeiten würde, habe ich damals noch nicht geahnt. Ich habe meine Karriere eigentlich als Grafikdesignerin begonnen – aber als DSLR-Kameras für ein breiteres Publikum verfügbar wurden, konnten mich ein paar meiner Fotografen-Freunde überzeugen, einen Versuch zu wagen.

Du bist also wirklich eine Stock-Beobachterin der ersten Stunde. Wie hat sich die Wahrnehmung von Stock-Medien in den letzten Jahren verändert?

Die Stock-Branche hat sich definitiv deutlich gewandelt, seit ich 2003 dazugestoßen bin. Aber meine Vision und Begeisterung galt während der ganzen Zeit der Frage: Wie kann Stock-Material kulturell relevanter und enger mit aktuellen Trends verwoben werden? In den letzten Jahren hatten die sozialen Medien natürlich einen großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung und die Erwartungen, die wir an visuelle Inhalte stellen.

Wir sehen jeden Tag schöne und inspirierende Designs und Grafiken – das schraubt die Erwartungen nach oben. Auch die breite Öffentlichkeit verfügt über ein immer besseres Verständnis und die Fähigkeit, selbst eindrucksvolle Grafiken zu erstellen – als Teil ihrer Online-Identität etwa.

Wie wir unsere Geschichten erzählen und wie diese von den Betrachtern aufgenommen werden, wie wir zunehmend authentisch, ehrlich, verletzlich, inklusiv und ermutigend darin sein wollen, wie wir die Welt festhalten – das alles beeinflusst auch, wie wir über Stock denken. Beim Thema Diversität in Stock-Medien zum Beispiel: Bisher lag der Fokus da auf den Menschen und Models vor der Kamera. Inzwischen setzt sich die Erkenntnis durch, dass es genau so wichtig ist, dass die Stimmen hinter der Kamera vielfältig sind – dass sie gehört werden und wie wir ihre Geschichten erzählen.

Brianna Wettlaufer

Auch die sozialen Medien prägen die Wahrnehmung von Stock. (Foto: Leika production/Adobe Stock 266669590)

Was macht überhaupt ein hochwertiges Stock-Medium aus? 

Da will ich gern betonen, wie wichtig Einzigartigkeit ist. Ein gutes Foto (oder anderes Medium) hat eine klare Aussage und ist planvoll gemacht – technisch wie visuell. Die Kernthemen, die Designs bedienen sollen, verändern sich nicht so drastisch – Fotos zu Themen wie Liebe, Familie, Verbindung oder Zusammenarbeit werden immer gefragt sein. Die Qualität besteht darin, sich diesen Themen auf eine originelle Art und Weise zu nähern, die Menschen inspiriert und neue Perspektiven eröffnet.

Mit dem Trend zur Authentizität, der im letzten Jahrzehnt sehr einflussreich war, ist auch natürliches Licht wieder populärer geworden. Das ermöglichte es auch Kreativen, die nicht über großes technisches Equipment verfügen, ihre Motive festzuhalten. Aber ich denke, dass dieser Stil sich der Sättigung nähert und die Wertschätzung für Profis wieder steigt. Es erfolgt eine Rückkehr ins Studio und zu einem geschliffeneren Look.

Wenn es darum geht, Stock-Material in Business-Kontexten einzusetzen, teilen sich die Meinungen: Manche schätzen die schnelle, unkomplizierte Verfügbarkeit, die vergleichsweise niedrigen Kosten und die große Auswahl an Styles, während andere kritisieren, dass Stock-Bilder abgedroschen und belanglos wirken würden. Ist das nur ein Vorurteil oder ist da was dran?

Ich denke, die veralteten Stereotype, die oft mit Stock-Bildern verbunden werden, sind an einem Punkt der Sättigung entstanden. Die Einzigartigkeit ist schlicht verloren gegangen. Das ist aber keine stockspezifische Entwicklung, sondern der Lebenszyklus von Trends, Farben und Mustern. Deshalb ist es auch so wichtig, dass Adobe Stock sich stark darauf fokussiert, immer in Bewegung und mit erstarktem Bewusssein mit den globalen Trends in engem Kontakt zu bleiben. Unser Ziel ist, dass Stock kein „Look“ ist, sondern eine Plattform, die Zugang zu inspirierendem Content bietet, der neue Kreationen befeuert.

Für das Marketing deines Unternehmens oder anderweitige Kommunikationsmaßnahmen könntest du auch noch inspirierenden visuellen Content gebrauchen?

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