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Ex-Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries will ein Startup gründen

Ex-Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. (Foto: dpa)

Brigitte Zypries will nach ihrem Abschied aus der Politik unter die Gründer gehen. Das kündigte die ehemalige Bundeswirtschaftsministerin in einer Fernsehsendung an. Erste Details zu ihrer Idee nannte sie vor laufender Kamera.

Ihre rund einjährige Amtszeit als Bundeswirtschaftsministerin hat Brigitte Zypries offenbar zu Plänen einer Startup-Gründung inspiriert: „Wenn eine Geschäftsidee trägt, dann würde ich das gerne noch machen“, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstagabend bei ihrem Besuch in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz.

Brigitte Zypries träumt von einer Finanz-App

Von dem Moderator nach einer möglichen Idee gefragt, zeigte sich Zypries besonders an der Verbesserung von privaten Finanzangelegenheiten interessiert. „Ich denke, dass Frauen und Finanzen ein Thema ist“, sagte die 64-Jährige – und verwies auf die Nachteile, die Frauen entstehen können, wenn sie trotz großer Gehaltsunterschiede beispielsweise ein Gemeinschaftskonto mit ihrem Ehepartner eröffnen.

In ihrer einjährigen Amtszeit als Bundeswirtschaftsministerin setzte sich Brigitte Zypries auch für Verbesserungen der deutschen Gründerszene ein. Jetzt will sie selbst ein Startup gründen. (Foto: dpa)

„Viele Frauen kümmern sich noch immer ungern um ihre eigenen Finanzen, sondern übertragen die Verantwortung dem Gatten. Das halte ich für einen Fehler“, sagte Zypries.  Vorstellbar sei deshalb eine Geschäftsidee, die Frauen dazu motiviere, sich stärker um die eigenen Finanzen zu kümmern und sich etwas anzusparen. „Das muss man dann in eine schöne App gießen“, so Zypries weiter.

Noch keinen Businessplan ausgearbeitet

Einen Businessplan hat die Politikerin nach eigenen Angaben jedoch noch nicht ausgearbeitet. „Ich habe das alles noch nicht vollständig durchdacht und es wäre jetzt auch zu früh, darüber zu reden“, sagte Zypries in der Sendung. Sie versprach Markus Lanz jedoch einen weiteren Auftritt, sobald die Idee spruchreif sei.

Brigitte Zypries war vom 27. Januar 2017 bis 14. März 2018 als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel tätig und setzte sich in dieser Zeit auch für Verbesserungen der Gründungssituation in Deutschland ein. Nach den erfolgreichen Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD schied sie auf eigenen Wunsch aus dem Politikbetrieb aus.

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