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Britisches Startup startet eine API für sicherere Drohnenflüge

(Foto: dpa)

Das britische Startup Altitude Angel, das Sicherheits-, Daten- und Verkehrsmanagementsysteme für Drohnen anbietet, startet eine API für sicherere Drohnenflüge.

Über die eigene Entwickler-API-Plattform will das Startup Altitude Angel einen Dienst anbieten, der Drohnenflüge sicherer machen soll. Der sogenannte Global Conflict Resolution Service, kurz CRS, besteht aus zwei Komponenten. Einerseits ist da die strategische Konfliktlösung, die es Drohnenbetreibern ermöglicht, dem Unternehmen Flugpläne vorzulegen, um überprüfen zu lassen, ob es zu Überschneidungen mit anderen geplanten Flügen gibt. Auch gesperrte Lufträume werden dabei berücksichtigt.

Die zweite Komponente nennt sich Tactical de-conflict und liefert Informationen über bemannten Flugverkehr in der Umgebung an die Drohnenpiloten und Drohnen selbst. Das soll primär Kollisionen mit Polizei- oder Rettungshubschraubern verhindern.

Konfliktpotenzial wird reduziert

Sobald das CRS einen potenziellen Konflikt identifiziert hat, nimmt es automatisch die erforderlichen Anpassungen der Route vor, damit die Drohne immer einen angemessenen Abstand zu anderen Flugobjekten hält oder einen eingeschränkten Luftraum umfliegen kann und dennoch sicher und auf dem schnellstmöglichen Weg am Ziel angelangt.

Die Kernplattform, auf der das System basiert, ist laut CEO Richard Parker seit 2016 in Betrieb. Sie wurde ursprünglich von Piloten der allgemeinen Luftfahrt verwendet. Auch nationale Flugverkehrsdienste weltweit zählten zu den Nutzern. Der Service gilt als äußerst zuverlässig und robust, versicherte Parker gegenüber Techcrunch.

Parker geht davon aus, dass das System bei etwa 5.000 bis 6.000 Flügen im Monat zum Einsatz kommen wird. Langfristig geht er davon aus, dass nicht nur Privatpersonen und Unternehmen daran interessiert sein werden, solch ein System zu nutzen. Früher oder später würden sich auch Regierungen und Luftfahrtbehörden einschalten.

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