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Browser für Power-User: Vivaldi erscheint in Version 1.0

Vivaldi. (Grafik: Vivaldi)

Vivaldi, der neue Browser des Opera-Gründers Jon von Tetzchner, ist in Version 1.0 erschienen. Wir haben für euch einen Blick auf den Browser geworfen.

Vivaldi 1.0 steht zum Download bereit. (Screenshot: Vivaldi)
Vivaldi 1.0 steht zum Download bereit. (Screenshot: Vivaldi)

Vivaldi 1.0 erschienen: Browser soll vor allem ehemalige Opera-Fans begeistern

Für Opera-Gründer Jon von Tetzchner geht die Browser-Entwicklung eindeutig in die falsche Richtung. Statt von Haus aus alle wichtigen Elemente für Power-User mitzubringen, müssen viele davon im Fall von Chrome oder Firefox als Erweiterung nachinstalliert werden. So sehen es auch viele ehemalige Fans des Opera-Browsers, dessen Funktionsumfang ab Version 15 stark beschnitten wurde. Mit Vivaldi will von Tetzchner jetzt genau diesen ehemaligen Opera-Nutzern wieder eine sinnvolle Alternative bieten.

Die Beta-Version von Vivaldi hatten wir für euch bereits unter die Lupe genommen. Im Vergleich zu der hat sich rein optisch erstmal nicht viel verändert. Zumal einige der geplanten Features auch in Version 1.0 noch fehlen. Dazu gehört beispielsweise der integrierte Mail-Client, den es erst in einer späteren Version geben soll. Auch die Möglichkeit zur Synchronisation und der geplante RSS-Feed-Reader fehlen nach wie vor.

Vivaldi 1.0 steht zum Download bereit. (Screenshot: Vivaldi)

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Das macht Vivaldi 1.0 zum Browser für Power-User

Vivaldi macht einiges richtig, wenn es um den Umgang mit vielen offenen Webseiten geht. So lassen sich Tabs beispielsweise zur besseren Übersicht gruppieren. Bei bedarf, könnt ihr euch alle gruppierten Tabs in Form einer Kachelansicht darstellen lassen. So seht ihr schnell, welche Webseiten sich dahinter verbergen. Außerdem könnt ihr Tabs einfach duplizieren. Dabei wird dann auch der jeweilige Tab-Verlauf mitkopiert.

Darüber hinaus freuen sich Power-User über umfangreiche und anpassbare Tastaturkürzel zur Navigation des Browsers. Wer die Hand hingegen lieber nicht von der Maus nehmen will, der kann stattdessen verschiedene Mausgeseten zur Navigation verwenden. Wer sich erstmal in die Kürzel oder die Gesten eingearbeitet hat, dürfte einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil haben.

Ebenfalls spannend ist die Seitenleiste. Die könnt ihr wahlweise links oder rechts anordnen und auf Wunsch auch zuklappen. Hier habt ihr Zugriff auf eure Lesezeichen, könnt euch aber auch eine Webseite eurer Wahl einblenden lassen. Außerdem habt ihr hier Zugriff auf das Notiz-Feature. Neben Texten könnt ihr euren Notizen auch Links und sogar Screenshots von Webseiten anhängen.

Fazit: Vivaldi dürfte der Zielgruppe sehr gut gefallen

Ehemalige Opera-Fans sollten sich Vivaldi 1.0 auf jeden Fall anschauen. Aber auch Nutzer anderer Browser könnten an dem neuen Browser gefallen finden. Zumal Vivaldi von Haus die Möglichkeit bietet, den Funktionsumfang mithilfe von Chrome-Erweiterungen auszubauen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Werbefrei und superschnell: Wie Operas neuer Browser lähmendem Ad-Code den Kampf ansagt“.

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