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Infografik

Browser-Monopol: So krass hat sich Google Chrome gegen die Rivalen durchgesetzt

Google Chrome hat den Browser-Krieg gewonnen (Grafik: Shutterstock-Evan Lorne)

Fast zwei Drittel aller Desktop-Nutzer verwenden Google Chrome – die beiden einzigen Rivalen rutschen in die Bedeutungslosigkeit.

Es scheint, als sei der Browser-Krieg gewonnen – fast zwei Drittel aller Desktop-Nutzer verwenden Google Chrome. Im Juni 2017 nutzten bereits 63,2 Prozent den Google-Browser, um ins Netz zu gehen. Das belegen kürzlich veröffentlichte Zahlen des US-Marktforschers Statcounter. Die beiden einzigen Rivalen Internet-Explorer und Firefox sind weiter im Niedergang. Beide zusammen kamen zuletzt nur noch auf einen Marktanteil von 23,3 Prozent. Tendenz fallend.

Browser-Marktanteile: Chrome drängt Firefox und Internet Explorer in die Nische

Browser-Krieg: Chrome hat einen deutlich höheren Marktanteil als Firefox und Internet Explorer. (Grafik: Statista)

Dass Google kaum noch zu schlagen ist, hat vor wenigen Tagen sogar der ehemalige Technik-Chef von Mozilla eingeräumt. Aufgrund der neuen Zahlen von Statcounter, die Kritiker immer wieder anzweifeln, hat sich Andreas Gal die Daten von Mozilla direkt angeschaut. Auch seiner Analyse nach seien die „aktiven Installationen“ (ADI) der Desktop-Variante von Firefox deutlich gesunken. Dass der Marktanteil von Firefox so stark schrumpft, ist für Andreas Gal eine direkte Folge aggressiver Werbung von Google und Chrome.

In seinem Blog schreibt der Entwickler, dass im Vergleich zum Vorjahr heute 22 Prozent weniger Firefox-Installationen aktiv sein. Zusammengenommen macht das einen absoluten Verlust von 16 Millionen Firefox-Installationen aus. Der Jahresverlust habe sonst bei unter zehn Prozent gelegen, sich jedoch 2016 auf 14 Prozent beschleunigt, erklärt der ehemalige Mozilla-Chef. Die ganze Analyse findet ihr hier: „Chrome hat den Browser-Krieg gewonnen – sagt der ehemalige Technikchef von Mozilla“

Übrigens, auch dieser Beitrag könnte dich interessieren: 30 praktische Erweiterungen für den Chrome-Browser

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12 Reaktionen
Eric

Mit dem Firefox release nächste Woche wird Firefox mit großem Abstand der schnellste Browser wieder sein und deutlichst weniger Speicher verbrauchen. Die neuen Nightly Builds geben da bereits schon einen prima und subjektiv positiv spürbaren Ausblick.

Ich bereite gerade meinen Wechsel von Chrome zu Firefox vor.

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Thomas D.

Wenn man bedenkt, wie viel Geld die Entwickler vom Firefox nur für den Browser zur Verfügung hatten und noch haben, wundert man sich schon, dass die nicht mehr draus gemacht haben.

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Alfred

Da gebe ich dir recht Firefox geht bei mir auch super schnell und manche dinge schneller als chrome.

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sven

Ich nutze UC Browser da hab ich mit programmiert das ist der allerschnellste

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SaschaA

Für mich keine Überraschung... Ich selbst habe jahrelang den Firefox verwendet und verteidigt. Aber ich stellte immer wieder fest das er einfach viel zu träge ist und langsam geworden ist. Geschwindigkeit ist bei Browsern das A und O. Also habe ich schweren Herzens zum frischen und flotten Chrome gewechselt. Das ist nicht nur ein Problem des übermächtigen Google.

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Sebastian

Mich würden hier noch die Zahlen von Safari interessieren.
Rein vollständigkeitshalber. Denn gerade durch die mobilen Geräte wäre das mal sehr interessant.

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MacBook1

Mich auch. 200 Mio. iPhones und iPads nutzen Safari, genau wie die Macs. Der Anteil der Apple MacBooks steigt ja stetig

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NOWIS BLOCK

Zählt zu Chrome auch Chromium mit seinen diversen Abwandlungen (Vivaldi, Brave, etc.?)
Abgesehen davon ist der Browserkrieg nicht vorbei - somit gibt es auch keinen Sieger. Netscape, IE, Chrome, ... Ich bin gespannt, was da noch kommt.

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C64

Das Geheule mit der Werbung geistert ja schon einige Tage durch die Medien - da ist t3n etwas sehr spät dran mit copy & paste.

Vor einigen Jahren war mein Standardbrowser auch der Feuerfuchs. Dass ich heute mit Chrome arbeite, hat wirklich nichts mit der "Werbung" zu tun, sondern mit handfesten Eigenarten vom Fuchs.
1) Immer wenn man den Feuerfuchs mal dringend benötigt, nervt er mit einem Update - warum kann Chrome das im Hintergrund, warum Firefox nicht?
2) Firefox benötigt ewig für einen Start, bis der "oben" ist, habe ich mit Chrome schon meine Suche beendet.
3) Im "Backend" diverser Webanwenungen (z.B. Shopware) wird massiv mit Javascript-Bibliotheken gearbeitet. Das Javascript vom Firefox ist so unglaublich träge, dass man mit dem Browser einfach nicht arbeiten kann
4) Der Feuerfuchs ist ein aufgeblähter Speicherfresser

Es sind also eher technische Grunde.

Wie immer: Nicht die Schuld bei sich selber suchen, sondern auf den anderen zeigen. Der Feuerfuchs ist derzeit einfach nur noch grottig.

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Jens

Komisch, ich bin von Chrome zurück zum Firefox wegen des immensen Speicherbedarfs in Chrome, wenn man dutzende von Tabs offen hat. Außerdem halte ich die Privacy-Features von Firefox für essentiell.
Nicht umsonst basiert der Torbrowser auf Firefox.

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C64

Da ich nicht dutzende Tabs aufhabe, habe ich auch dieses Problem nicht.
Wenn, hab ich eh nur max 2 - ab und an mal 3 - Tabs auf - für den Rest gibt es Lesezeichen.

Offensichtlich hängt es auch davon ab, "wie" man einen Browser einsetzt ;-)
Ansonsten bin ich nicht so extrem paranoid und renn mit nem Aluhut rum *fg*

David

Ich bleib bei Firefox. Der wird langsam wieder gut (nach dem Hänger) und Chrome/Google werde ich als Web Worker NIE freiwillig unterstützen. Die haben genug Daten, ich füttere sie nicht noch per Browser.

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