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Ratgeber

Richtig viel Freizeit: So holst du das Maximum aus den diesjährigen Brückentagen raus

(Foto: Shutterstock)

Wir zeigen euch, wie ihr die vielen Brückentage 2017 effektiv nutzen könnt. Außerdem geben wir Arbeitgebern Tipps, damit die Urlaubsvergabe nicht zu unnötigen Streitereien führt.

Brückentage 2017 in der Kurzübersicht

Im April 2017 steht mit den Osterfeiertagen die erste Möglichkeit ins Haus, mit relativ wenigen Urlaubstagen eine richtig lange Auszeit zu nehmen. Wer vier Tage investiert, kann zehn Tage am Stück Urlaub machen. Wer gleich acht Urlaubstage nimmt, darf sogar 16 Tage der Arbeit fernbleiben.

Der erste richtige Brückentag des Jahres bietet euch Christi Himmelfahrt am 25. Mai. Wer sich den darauffolgenden Freitag freinimmt, der kann ein richtig langes Wochenende genießen. Auch Fronleichnam fällt auf einen Donnerstag. Mariä Himmelfahrt, der Tag der Deutschen Einheit und der Reformationstag liegen jeweils an einem Dienstag, wodurch die Montage davor zu Brückentagen werden.

Allerheiligen und der Buß- und Bettag finden jeweils an einem Mittwoch statt. Die beiden Weihnachtsfeiertage wiederum fallen in diesem Jahr auf einen Montag respektive einen Dienstag. Damit ergeben sich dieses Jahr deutlich bessere Möglichkeiten als noch 2016. Um euch die Planung einfacher zu machen, findet ihr im folgenden Absatz einen Kalender, auf dem alle Brückentage des Jahres verzeichnet sind.

Kalender: Alle Brückentage 2017 auf einen Blick

Aller Brückentage 2017 in der Übersicht. (Grafik: dpa)

Brückentage 2017: Was Arbeitgeber wissen müssen, damit es nicht zu Streit unter den Angestellten kommt

Brückentage sind logischerweise heiß begehrt bei Arbeitnehmern. Das Problem: In den meisten Fällen können natürlich nicht alle Mitarbeiter am selben Tag frei nehmen. Daher stellt sich für Arbeitgeber die Frage, wie mit diesen Tagen umgegangen werden soll. Grundsätzlich kann die Urlaubsvergabe nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, malt zuerst“ geregelt werden. Das führt allerdings schnell zu Frust, wenn bestimmte Mitarbeiter dadurch alle Brückentage ausnutzen können, während der Rest in die Röhre schaut.

Um eine faire Behandlung aller Mitarbeiter zu gewährleisten, kann es daher ratsam sein, eine Deadline für Urlaubsanträge an Brückentagen einzuführen. Dann können die Brückentage möglichst gleichmäßig auf die Mitarbeiter verteilt werden. Bei der Auswahl müssen Arbeitgeber allerdings auch rechtliche Aspekte beachten.

Im Bundesurlaubsgesetz Paragraf 7 Absatz 1 heißt es: „Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, daß ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen.“

Unter den sozialen Gesichtspunkten versteht der Gesetzgeber die folgenden Dinge: Zum einen haben Eltern in der Zeit der Schulferien einen höheren Anspruch als kinderlose Mitarbeiter. Gleiches gilt für die Schließzeiten von Kitas. Außerdem sollten die Urlaubsmöglichkeiten des Partners, das Alter, die Betriebszugehörigkeit und der Erholungsbedarf mit einbezogen werden. Im Idealfall einigen sich die Mitarbeiter aber natürlich untereinander, wer sich an welchem Tag freinehmen kann.

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