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Brutalismus im Webdesign: Mit diesem Framework kein Problem

(Screenshot: 3glitch.com)

Brutalismus feiert seit einiger Zeit eine Renaissance im Webdesign. Das hat sich ein Entwickler zunutze gemacht und das passende Framework veröffentlicht.

Eine Reihe von Designern wehrt sich gegen aktuelle Trends und holt stattdessen die Trends der 90er zurück ins Web. Getreu dem Motto: Umso hässlicher, aggressiver und bunter, desto besser. Wir können also den aktuellen Brutalismus-Trend mit Protest an den Gegebenheiten in Verbindung bringen. Hier werden Websites mit voller Absicht in einem Stil gestaltet, den man heutzutage nicht mehr zeigen müsste, weil die technischen Möglichkeiten deutlich größer sind als in den 90er-Jahren.

Brutalist Framework

Und genau diesen Trend hat sich der Web Administrator Brad Fogelstrom zunutze gemacht und passend zum Brutal Webdesign ein entsprechendes Framework gebaut. Bereits das Design der Website lässt erahnen, was sich hinter dem Namen des Frameworks verbirgt. Es bricht alle gängigen Gestaltungsregeln und präsentiert den Websitebesuchern knallige Farbkontraste und interessante Designelemente.

(Screenshot: brutalistframework.com)

Das Opensource-Framework soll Designer und Entwickler bei der Umsetzung von Websites im Brutal Webdesign unterstützen. Es befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase – Bugs sind also nicht ausgeschlossen. Brutalist Framework arbeitet mit einem Grid, das bis zu zwölf Spalten zulässt. Das Besondere an dem Framework sind die Gestaltungsmöglichkeiten, die eine Website erst brutal aussehen lassen. Ihr könnt eure Elemente mit einfachen Befehlen verzerren, drehen oder transformieren. Des Weiteren gibt es acht verschiedene Filter.

Auf brutalistframework.com oder Github findet ihr alle möglichen Elemente und Befehle, die ihr mit Brutalist Framework verwenden könnt. Mögliche „Color Comos“ sind zum Beispiel exotische Kombinationen wie Chocolate-Strawberry, Raspberry-Bubble-Gum oder Pumpkin-Spice-Butter. Auch die Verläufe können sich sehen lassen. Flat-Design-Elemente werden hier vergeblich gesucht.

Für die „Buix“ (Brutal User-Interface Experience) sind demnächst weitere Funktionen geplant – unter anderem Sticky Content und Animationen. Derzeit ist Brutalist Framework kostenlos, die einfache Version wird es auch bleiben. Fogelstorm schreibt allerdings auf der Themes-Seite, dass demnächst Templates erscheinen werden, von denen einige nur für zahlende Premium-Nutzer verfügbar sein werden.

Du willst mehr über brutales Webdesign erfahren? Dann könnten dich diese Artikel interessieren: „Hässliche Websites: Was spricht für Brutalismus im Webdesign?“ und „Der heißeste Design-Trend im Netz heißt „Web Brutalism“ – und er wird dich umhauen“

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