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Potthässlich: So sehen Whatsapp, Tinder und andere Apps im Brutalismus-Design aus

Tinder im Brutalismus-Design. (Screenshot: © Pierre Buttin)

Der Brutalismus im Webdesign erlebt seit einigen Monaten eine kleine Renaissance. Jetzt hat ein Designer die bekanntesten Online-Dienste entsprechend umgestaltet – das Ergebnis ist sehr hässlich.

Wer sich an die Websites aus den 90er-Jahren zurückerinnert, weiß: Schön war das nicht. HTML-Layouts in Graustufen, Unterseiten so verschachtelt wie ein Labyrinth, dazu Textwüsten und verpixelte Grafiken so weit das Auge reicht. Heute wird diese Art des Webdesigns in Anlehnung an die hässliche Betonarchitektur auch Brutalismus genannt. Demnach rückt die eigentliche Funktion einer Website soweit in den Vordergrund, dass für formschöne Gestaltung kein Platz mehr bleibt.

Netflix und andere Apps im Brutalismus-Design

Netflix im Brutalismus-Design. (Screenshot: © Pierre Buttin)

Ganz ausgedient hat der Brutalismus im Webdesign aber bis heute nicht. Seit einigen Monaten findet er sogar – mehr oder weniger ernstgemeint – zunehmenden Einfluss in der Gestaltung. Entsprechenden Websites werden mehr Aufmerksamkeit beim Besucher und eine bessere Les- und Bedienbarkeit durch den Einsatz größerer Textmengen zugeschrieben.

Doch lassen sich diese Prinzipien eigentlich einfach auf die Apps großer Netzkonzerne übertragen? Der Designer Pierre Buttin jedenfalls hat sich gefragt, wie beispielsweise Amazon, Netflix oder Facebook im Brutalismus-Design aussehen könnten und selbst Hand angelegt. Inspiriert wurde Buttin nach eigenen Angaben vom kürzlichen Redesign von Instagram, das in einigen Facetten dem Trend nacheifert.

Die Ergebnisse: Seht selbst
Spotify. (Screenshot: © Pierre Buttin)

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7 Reaktionen
Olga Kulmann

Warum nein? Dieses Design vermittelt bestimmten Eindruck. Wenn es um einige Musik- oder Kinogenres geht, so ist der Brutalismus eher angemessen.

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Christoph

Wenn es der Usability hilft.. ich gehe mal davon aus, dass solche Dinge im Vorfeld entsprechend mit A/B-Tests o.ä. getestet worden sind. Vielleicht nicht immer schön, aber schön zu bedienen...

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Sebastian

Geht mir genauso. Potthässlich ist was anderes Herr Hüfner. Hat der Autor sich die Screens mal angeschaut oder war die Vorgabe nur eine Clickbait Headline zu generieren?!

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almannach

Spotify gefällt mir sehr gut!

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Henrik

Ich kann mir nicht helfen. Sooo wahnsinnig hässlich ist das alles nicht. Bin ich der Einzige, der so denkt?

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Ruslan

So verhasst der Stil auch ist, bei manchen Exemplaren ist die Usability einfach besser, da z.B. keine Iconkonventionen eingehalten werden und der User nicht weiß, was die abstrakten Linien bedeuten. Mit der Brutalism Text Variante weiß man wenigstens genau, was Sache ist.

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lrrm

Über Geschmack lässt sich streiten. Ich finde es nicht hässlich sondern erfrischend.

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