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Nach dem Aus für BTCC: Hongkonger Investoren kaufen chinesische Krypto-Börse

(Grafik: Shutterstock)

Wenige Monate, nachdem die chinesische Regierung die Krypto-Börse BTCC dichtgemacht hat, steht ein Neustart an. Investoren aus Hongkong haben die Handelsplattform übernommen.

Ende September hatten mehrere chinesische Krypto-Börsen auf Druck der Behörden ihre Aktivitäten eingestellt, darunter mit BTCC eine der größten Handelsplattformen für digitale Währungen und die erste ihrer Art in China. Jetzt steht für die 2011 von dem US-Amerikaner Bobby Lee als BTC China gegründete Krypto-Börse ein Neustart an. BTCC ist von einem nicht namentlich bekannten Blockchain-Investment-Fonds aus Hongkong übernommen worden, wie Bloomberg berichtet.

Chinas erste Krypto-Börse BTCC feiert die Übernahme als Neustart. (Bild: BTCC)

Die Handelsplattform soll sich künftig ausschließlich auf den internationalen Markt und seine drei Geschäftsbereiche BTCC Pool, die Wallet-Lösung Mobi und den Dollar-Handel konzentrieren. Denver Zhao, Leiter der Mining-Pool-Aktivitäten bei BTCC, sagte in einer Mitteilung des Unternehmens, dass jetzt die notwendigen Ressourcen bereitstünden, um die Vision der Sicherung und Stabilisierung der Blockchains von Kryptowährungen umzusetzen.

BTCC will nach Übernahme schneller und aggressiver wachsen

BTTC-Gründer Lee ergänzte: „Ich bin sehr erfreut über die neuen Möglichkeiten für BTTC durch die Übernahme, dank der wir jetzt noch schneller und aggressiver wachsen können – in diesem Jahr und darüber hinaus.“ Zudem würden nach der Übernahme neue erfahrene und talentierte Manager zu dem Unternehmen stoßen. Über die finanziellen Details der Übernahme wurde nichts bekanntgegeben. Fraglich wird sein, inwieweit BTCC außerhalb von China ungestört seinen Geschäften nachgehen können wird.

Chinesische Behörden haben in den letzten Monaten einen wahren Feldzug gegen den Handel mit Kryptowährungen geführt. Nachdem zunächst Initial-Coin-Offerings (ICO) und kurz darauf die großen Bitcoin-Börsen des Landes verboten worden waren, wurden Anfang dieses Jahres die Miner ins Visier genommen. Bitcoin-Miner sollen per Anweisung der Zentralbank zu einem geordneten Ausstieg aus der Erzeugung von Kryptowährungen gebracht werden. Ziel ist es laut Bloomberg, den Zugriff auf Krypto-Börsen von China aus und damit den Handel mit Bitcoin und Co. zu unterbinden.

Ebenfalls interessant: Nach Bitcoin-Verbot in China – Händler weichen auf Messenger und P2P aus

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