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Laut Bundesjustizministerin Katarina Barley sollte die zwei-Faktor-Authentifizierung zum Standard gemacht werden

(Foto: dpa)

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat angesichts hundertfachen Datendiebstahls eine bessere Verschlüsselung von Daten im Internet gefordert.

So müssten Anbieter die Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Standard machen, sagte Barley am Montag am Rande der Jahrestagung des Beamtenbundes DBB in Köln. Dabei handelt es sich um den Authentizitätsnachweis eines Nutzers nicht nur durch ein Passwort, sondern auch durch ein zusätzliches weiteres Merkmal.

Barley sagte zudem: „Wir müssen dahinkommen, dass die Menschen auch selbst verantwortlicher mit ihren Daten umgehen.“ Mit der Datenschutzgrundverordnung sei ein wichtiger Schritt getan worden. „Er reicht aber noch nicht.“ Viele nutzten etwa nur „eins zwei drei“ als Passwort oder „hallo“.

Eine Bewertung des Agierens der Datenschutzbehörde BSI wollte Barley nicht abgeben: „Es ist noch nicht genau geklärt, wann das BSI was gewusst hat.“

Barley sagte, nötig sei eine Anlaufstelle, die im Fall von Datenmanipulation oder -diebstahl sofort tätig werden könne. Verbraucher müssten auch noch besser beraten werden. Welche Stelle dies sein solle – „darüber müssen wir innerhalb der Bundesregierung sprechen“, so Barley. dpa

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