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Bundesnetzagentur: 2017 wurden 460.000 unsichere Elektrogeräte vom Markt genommen

Bundesnetzagentur in Bonn. (Foto: Bundesnetzagentur)

Die Bundesnetzagentur 2017 insgesamt 460.000 unsichere Elektronikgeräte vom deutschen Markt genommen. Mit Abstand am meisten mussten Funkkopfhörer aus dem Verkehr gezogen werden.

Bundesnetzagentur zieht unsichere Hardware aus dem Verkehr

460.000 Geräte, die zu Funkstörungen oder elektromagnetischen Unverträglichkeiten führen, hat die Bundesnetzagentur 2017 vom Markt genommen. Das geht aus einer aktuellen Aufstellung der Behörde hervor. Bei 388.000 dieser Produkte handelte es sich um Funkkopfhörer, die Polizeifrequenzen nutzen und deswegen in Deutschland nicht genutzt werden dürfen.

Die Bundesnetzagentur hat auch 2017 wieder eine ganze Reihe unsicherer Elektrogeräte aus dem Handel genommen. (Foto: Bundesnetzagentur)

Die Behörde führt nach eigenen Angaben zunehmend auch anonyme Testkäufe durch, um potenziell schädliche Elektronik zu entdecken. Auf die Art und Weise wurden im vergangenen Jahr 14.700 unsichere Geräte ermittelt und aus dem Verkehr gezogen. Darüber hinaus hat der Zoll 16.000 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur gemeldet. In 86 Prozent dieser Fälle wurde keine Marktzulassung für den europäischen Markt erteilt.

Bundesnetzagentur überwacht auch den deutschen Einzelhandel

Während eine Vielzahl der beanstandeten Geräte direkt aus Asien stammt, untersucht die Bundesnetzagentur auch von deutschen Händlern angebotene Elektronikprodukte. 2017 sollen 3.000 Produkte im hiesigen Einzelhandel überprüft worden sein. Etwa 1.000 davon wurden auch unter Laborbedingungen untersucht. Das Ergebnis: In 800 Fällen musste der Verkauf eingeschränkt werden.

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