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Bundesregierung setzt künftig auf Open-Source-Cloud

(Bild: Nextcloud)

Die Bundesregierung setzt zukünftig auf die Open-Source-Software Nextcloud zum Dateiaustausch. Das gaben die Macher am Dienstag bekannt. 

Alle Bundeseinrichtungen und Ministerien in Deutschland setzen zukünftig die Open-Source-Lösung Nextcloud ein. Damit sollen 300.000 Nutzer Datei-Synchronisation, -Sharing und -Kollaboration nutzen können. Ab Oktober 2016 gab es bereits ein Pilotprojekt, in dem 5.000 Nutzer die Software getestet hatten. Daraufhin hat sich Nextcloud bei einer öffentlichen Ausschreibung durchgesetzt.

Nextcloud ist DSGVO-konform für den Einsatz bei der Bundesregierung

Die Wahl sei bewusst nicht auf eine Public-Cloud-Lösung gefallen und ist DSGVO-konform. Wichtige Kriterien bei der Entscheidung seien die Sicherheit, die Skalierungsfähigkeit sowie die Erweiterbarkeit gewesen. Über eine Enterprise-Subscription bei Nextcloud sind Betriebs-, Skalierungs- und Sicherheitsexpertise sowie langfristiger Support sichergestellt.

In Nextcloud 13 erhält die schon angekündigte Chatfunktion Einzug. Damit lassen sich beispielsweise Videokonferenzen durchführen. (Bild: Nextcloud)
In Nextcloud 13 hat eine Chatfunktion Einzug erhalten. Damit lassen sich beispielsweise Videokonferenzen durchführen. (Bild: Nextcloud)

Zuständig für den Betrieb ist das der IT-Dienstleister des Bundes, das Informations-Technik-Zentrum Bund (ITZBund). Das ist aus dem Zusammenschluss des Zentrums für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), der Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen und der Bundesstelle für Informationstechnik entstanden.

Im Februar war Nextcloud in Version 13 erschienen. Nach neun Monaten Entwicklungszeit brachte die neue Version eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Diese ermöglicht die Verschlüsselung von Dateien und Ordnern in den Clients für iOS, Android, macOS, Windows und Linux. Außerdem erhielt mit Nextcloud Talk eine Chatfunktion auf Basis von WebRTC Einzug, mit der auch Videochats möglich sind.

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