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Diese 6 Web-Angebote helfen dir, dich zur Bundestagswahl 2017 zu informieren

Die Bundestagswahl 2017 erreicht ihren Höhepunkt. (Foto: dpa)

Nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl 2017. Wer noch unentschlossen ist, dem helfen diese sechs Web-Angebote sich noch abschließend über Parteien und Politiker zu informieren.

Bundestagswahl 2017: Nur noch wenige Tage bis zur Stimmenabgabe

Bis zur Bundestagswahl 2017 sind es nur noch wenige Tage. Viele Wähler haben im Rahmen der Möglichkeit zur Briefwahl ihre Stimme bereits abgegeben. Der Großteil hat sich bereits entschlossen, sagt auch Forsa-Chef Manfred Güllner gegenüber Focus Online. Und doch gibt es noch unentschlossene Bürger, die ihre Wahl erst verhältnismäßig spät fällen. Dazu zählen die sogenannten Spontanwähler genauso wie Bürger, die noch nach eindeutig politischen Lagern suchen. Im Netz haben sich zuletzt einige Angebote entwickelt, die Wähler abschließend während der Meinungsbildung unterstützen.

  1. Wahl-O-Mat – Welche Partei passt zu dir?
Bundestagswahl 2017: „Du hast die Wahl", lautet der Wahl-O-Mat-Slogan.

Allen voran hat sich der Wahl-O-Mat zuletzt einen Namen gemacht. Die Zentrale für politische Bildung hat die Lizenz 2002 vom niederländischen Vorbild „Stemwijzer“ erworben. Seitdem kam er während einiger Landtags- und Bundestagswahlen sowie der Wahl zum Europäischen Parlament zum Einsatz. Auch während der Bundestagswahl 2017 bekommt der Bürger 38 Thesen zu aktuellen Wahlkampfthemen vorgesetzt, denen er entweder zustimmt, sie ablehnt oder zu denen er sich neutral positionieren kann. Das Ergebnis des Wahl-O-Mats deckt sich in 90 Prozent der Fälle mit der politischen Meinung der Nutzer, geben die Macher an.

  1. Wahl-Swiper – Tinderleicht wählen!
Der Wahl-O-Mat für die Generation Tinder. (Grafik: Wahl Swiper / dunnnk)

Tinderleicht wählen – so oder so ähnlich könnte das Motto der Wahl-Swiper-App lauten. Zur Bundestagswahl 2017 will sie der Wahl-O-Mat der Generation Tinder sein und junge Erstwähler an die Urne bringen. Die Entwickler haben allen zur Bundestagswahl zugelassenen Parteien ihre Fragenbögen geschickt und insgesamt 23 haben ihn ausgefüllt zugeschickt. Hinter jeder der 30 Fragen steckt zudem ein Video, das die Nutzer über das abgefragte Wahlthema in einem nüchternen und neutralen Stil informiert.

  1. Deinwal.de – Welche Partei hat in deinem Sinne abgesimmt
Deinwal.de – Welche Partei hat in deinem Sinne abgesimmt. (Screenshot: t3n.de)

Mit Deinwal.de können Interessierte prüfen, welche Partei wie sie denkt und die Bundestagsabstimmungen der letzten Legislaturperiode nachspielen – so als wäre man live dabei gewesen. In der Auswertung sehen die Anwender, welche Parteien im eigenen Sinne abgestimmt haben. Damit unterscheidet sich Deinwal.de vom Wahl-O-Mat oder der Wahl-Swiper-App fundamental. Das Projekt wurde von zwei Ingenieuren namens Martin Scharm und Tom Theile ins Leben gerufen. Die Seite ist auch als Open-Source-Projekt bei GitHub veröffentlicht.

  1. Mitmischen.de – Informationsangebot für Jugendliche
Mitmischen.de ist ein Informationsangebot für Jugendliche. (Screenshot: t3n.de)

Mitmischen.de ist ein Informationsportal des Bundestags für junge Menschen. Jedoch dürften viele der Informationen auch für ältere Wähler interessant sein. Besucher der Webseite finden hier Informationen und Hintergründe zur Bundestagswahl in Form von Reportagen, Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Wahl sowie Erklärvideos und vieles mehr. Prominent auf der Webseite finden sich Artikelreihen wie „Wofür steht welche Partei?“, die einen Überblick über die Positionen in Sachen Familie, Umweltschutz und viele weitere Wahlkampfthemen liefert.

  1. Google-Tools zur Wahl – Wahlbeteiligung durch Informationen erhöhen
Google gibt Hilfestellung bei der Suche nach Informationen über Politiker und Parteien. (Screenshot: t3n.de)

Auch Google will über die Bundestagswahl 2017 informieren und so die Wahlbeteiligung stärken. Durch Eingabe der eigenen Postleitzahl auf Wahl2017.withgoogle.com erscheinen Infos über die im Wahlkreis antretenden Kandidaten und Parteien. Auch zu den Spitzenkandidaten der Parteien sind hier Informationen zu finden. Basis der Kandidatenlisten sind die Daten des Bundeswahlleiters und der Landeswahlleiter, erklärte Google. Auch in der Suche gibt es Neuerungen: Wer den Namen eines Politikers eingibt, findet in einem Infokasten den leitenden Grundsatz und die Prioritäten der Kandidaten aufbereitet.

  1. Wepublic – Fragen direkt an Politiker stellen
Digitale Projekte helfen Wähler sich zur Bundestagswahl 2017 zu informieren. (Screenshot: +Me)

Mit Wepublic möchte Code for Germany die digitale Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern vor der Wahl grundsätzlich verändern – und zwar hin zu mehr Dialog, mehr Verständnis und mehr konstruktive Kritik. Die Macher haben eine Bürgerdialog-App veröffentlicht, die Fragen der Nutzer an Politiker weiterreicht. Die Nutzer können in der Anwendung ihre dringenden Fragen an Parteimitglieder stellen und sie in der Benutzeroberfläche mit „uninteressant“ oder „interessant“ bewerten. Das Voting-System ist Voraussetzung dafür, welche Fragen die Politiker erreichen. Nur was die Community interessiert, wird auch beantwortet.

Übrigens: Wer sich tiefer zu den netzpolitischen Positionen der Parteien informieren möchte, findet hier unsere Analysen zum Bundeswahlprogramm der CDU/CSU, der SPD, der FDP, der Grünen, der Linken und der AFD

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3 Reaktionen
Torsten Bachmann

Hier fehlt eindeutig noch http://www.deinwal.de!

Antworten
Torsten Bachmann

Gern geschehen, lieber Redakteur.

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Andreas Weck

Hallo Torsten, ein Facebook-Nutzer war mit seinem Tipp etwas schneller. Bei dem haben wir uns dann auch bedankt. https://www.facebook.com/t3nMagazin/posts/10155717618849486?comment_id=10155717718124486&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R0%22%7D

Aber auch dir sage ich, danke für den Tipp. Gruß, Andreas Weck.

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