E-Commerce

Zahlenfeuerwerk für Shopbetreiber: 3 Tools für mehr Business-Intelligence

Business-Intelligence für Shopbetreiber. (Foto: © Paha_L - iStock.com)

Konversionsrate, Retourenquote, Deckungsbeiträge pro Kampagne – der Datenhunger von Shopbetreibern zur Optimierung der Umsätze nimmt zu. Business-Intelligence-Dienste wie Wunderdata, Minubo oder Econda sättigen diesen Bedarf. Wir stellen die drei Tools kurz vor.

Business-Intelligence für Onlineshops: Mehr als Google Analytics

Business-Intelligence-Lösungen zur Optimierung des eigenen Onlineshops werden unter Shopbetreibern immer beliebter. So nutzen laut einer Studie aus dem Herbst 2013 bereits 65 Prozent von ihnen entsprechende Dienste, um beispielsweise wichtige Kennzahlen wie die Konversionsrate oder die Retourenquote zu optimieren.

Jedoch gehen solche Tools in ihrer Tiefe über das hinaus, was Shopbetreiber häufig noch mit der alleinigen Nutzung von webbasierten Tracking-Diensten wie Google Analytics auszuwerten versuchen. Die nämlich haben Grenzen, können etwa Bestellungen nur ungenau messen, weil kein direkter Zugriff auf die Shopdatenbank möglich ist. Gleiches gilt für die Berechnung und Analyse weiterer Kennzahlen wie Marketing-ROI, Deckungsbeiträge oder Customer-Lifetime-Value.

3 Business-Intelligence-Tools für Shopbetreiber

Erste kleinere Insellösungen, wie wir sie in diesem Artikel speziell für Shopbetreiber vorstellen, ermöglichen eine genauere Erfassung relevanter Metriken und verknüpfen die Erkenntnisse aus der Web-Analyse mit dem Fundus aus gängigen Shopdatenbanken zu einem mächtigen „Data Warehouse“.

1. Wunderdata

Business-Intelligence-Tools: Wunderdata. (Screenshot: t3n)

Business-Intelligence-Tools: Wunderdata. (Screenshot: t3n)

Von ehemaligen Mitarbeitern von Fab und Cascanda stammt das Business-Intelligence-Tool Wunderdata. Der Name verspricht viel, umso mehr wollen die Macher dem eigenen Anspruch an das „beste Analyse-Tool für Onlineshops“ gerecht werden. Wunderdata importiert Daten aus dem eigenen Magento-Shopsystem, Google Adwords, Mailchimp oder Affili.net und überführt sie in ein aus berechneten Diagrammen, Tabellen und Kennzahlen bestehendes Data Warehouse. Das Preismodell richtet sich an der Größe des Shops aus. Wer zum Beispiel mit 2.500 Bestellungen im Monat arbeitet, zahlt 199 Euro pro Monat. Bei bis zu 5.000 Bestellungen sind es 349, ab 10.000 Bestellungen 649 Euro monatlich.

2. Minubo

Business-Intelligence-Tools: Minubo. (Screenshot: t3n)

Business-Intelligence-Tools: Minubo. (Screenshot: t3n)

Kohortenanalysen, Customer-Lifetime-Values, Deckungsbeiträge pro Kampagne – das und mehr versprechen die Macher von Minubo, einem speziell auf die Analyse von Onlineshops zugeschnittenen Tool. Minubo bietet Händlern durch die cloudbasierte Integration von Webanalyse, Shopdatenbank und Warenwirtschaft ein umfassendes Reporting-Werkzeug zu den wichtigsten Metriken. Visualisiert werden die Ergebnisse in Form vordefinierter Dashboards in einer Weboberfläche. Die Preise starten unabhängig von Shop-/Nutzerzahl ab 299 Euro und reichen mit steigendem Funktionsumfang bis 1.999 Euro im Monat.

3. Econda

Business-Intelligence-Tools: Econda. (Screenshot: t3n)

Business-Intelligence-Tools: Econda. (Screenshot: t3n)

Eine Web-Analyse und Optimierung von Onlineshops bietet auch der Anbieter Econda mit seinem Shop Monitor an. Er verzahnt das eigene Shopsystem mit zahlreichen E-Commerce-Plugins (zum Beispiel Google AdWords, Facebook Tracking, Yahoo Search Marketing) und dem CRM. Dadurch lassen sich Social-Media-, Klickpfad- und Kaufprozessanalysen für alle Besucher durchführen. Preise gibt es individuell auf Anfrage.

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2 Kommentare
Lysano

Der Funktionsumfang der Tools ist schon mächtig. Für KMU ist der monatlich Preis jedoch zu hoch.

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