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Startups

Business Travel: Airbnb öffnet sich für Geschäftsreisende

Airbnb: Neues Portal für Geschäftsreisen (Screenshot: Airbnb.de)

Schon heute sind Geschäftsreisende für zehn Prozent der Buchungen bei Airbnb verantwortlich. Diesen Anteil will die Online-Plattform für private Unterkünfte nun ausbauen und hat mit Business Travel ein eigenes Portal vorgestellt, das unter anderem die Spesenabrechnung erleichtern soll.

Airbnb will offenbar den Anteil lukrativer Geschäftsreisender auf seiner Buchungsplattform für Übernachtungen steigern. Mit Business Travel (Geschäftsreisen bei Airbnb) steht ab sofort ein eigens eingerichtetes Portal zur Verfügung, das spezielle Tools für Geschäftsreisende enthält. So wird teilnehmenden Unternehmen eine Verwaltung der Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter ermöglicht. Auch die Erstellung von Spesenabrechnung soll einfacher werden.

Airbnb: Neues Portal für Geschäftsreisen (Screenshot: Airbnb.de)
Airbnb: Portal für Geschäftsreisende (Screenshot: Airbnb.de)

In den USA hat sich Airbnb mit dem bei großen Unternehmen beliebten Anbieter von Systemen für die Buchung und Abrechnung von Geschäftsreisen, Concur, zusammengetan. Die Integration des Services soll im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein. Unternehmen, die nicht mit Concur arbeiten, können sich unabhängig davon auf dem neuen Airbnb-Portal für Geschäftsreisende anmelden. Das sollen bereits 30 Unternehmen wie Evernote, Eventbrite und Lyft getan haben, wie es in einem entsprechenden Blogeintrag von Airbnb heißt. Die Auswahl an Übernachtungsorten wird für das Business-Portal gefiltert. Angebote wie ein Zimmer in einer WG werden nicht gelistet.

Airbnb: Geschäftsreisende sollen Wachstum ankurbeln

Für Airbnb dürfte die stärkere Hinwendung zu Geschäftsreisenden von enormer Bedeutung für das zukünftige Wachstum sein. International agierende Unternehmen, die eine Vielzahl von Geschäftsreisen für ihre Mitarbeiter verwalten, versprechen regelmäßige Buchungen und gesicherte Einkünfte. Das Wachstum dürfte auch bei den Investoren hoch im Kurs stehen. Das 2008 gegründete Startup wurde zuletzt mit sagenhaften zehn Milliarden US-Dollar bewertet.

Zuletzt hatte Airbnb allerdings weniger positive Reaktionen in der Netzgemeinde hervorgerufen, als das Unternehmen sein Redesign vorgestellt hat. Insbesondere das „Bélo“ genannte neue Airbnb-Logo war zur Zielscheibe des Spotts geworden. Internetnutzer hatten – meist nicht ganz jugendfreie – Verballhornungen ins Netz gestellt. Die Logo-Neuschöpfungen reichten von Tierabbildungen bis hin zu männlichen und weiblichen Geschlechtsteilen.

via www.engadget.com

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Eine Reaktion
Majo

Das wird ja immer "schlimmer"... jetzt will AirBnB als "privater Zimmervermittler" an Geschäftskunden vermieten... Ich bin ja gespannt, wie ein Privathaushalt eine qualifizierte MwSt. Rechnung ausweisen kann, so dass Finanzamt, Kunde und Vermittler zufrieden sind. Das ist ja lächerlich, wie sich solche App Anbieter über das geltende Gesetz stellen möchten und einfach nur geil auf Provisionen sind.

Wenn es jetzt noch Leute gibt, die behaupten, dass diese "private Zimmervermietung" an Geschäftskunden natürlich "NUR" privater und sozialer Natur ist, dann ist das einfach gelogen und scheinheilig. Wenn DAS durchgeht, dann macht euch darauf gefasst, dass große Hotelketten beginnen werden den Wohnungsmarkt anzugreifen und einfach in Wohnungen investieren um diese günstiger online zu vermieten. Warum sollten Investoren nicht Unsummen sparen, wenn man einfach "so" profitabel und gewerblich Zimmer vermieten kann.

Ich habe bei meinen AirBnB Erfahrungen noch NIE eine qualifizierte Rechnung erhalten und musste noch NIE etwas beim Vermieter ausfüllen, weder unterschreiben. Das geht alles unter der Hand. Und AirBnB muss ja der Gemeinde/Stadt etc. gegenüber nicht einmal der Meldepflicht nachkommen. Versteuern wird AirBnB womöglich auch nicht einmal in Deutschland.

Shared Economy ist ein reiner Marketing-Gag der einigen Privatvermietern ein gutes bis übergutes Schwarzgeldeinkommen ermöglicht und auch nur DESWEGEN funktioniert. Wenn es in Deutschland solche Ausmaße wie in den USA annehmen sollte, dann sehe ich für dir Tourismusbranche und sämtliche Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze schwere Zeiten zukommen.

Die TOurismusbranche ist eine der investitionsfreudigsten Branchen überhaupt und es hängen von IT, F&B, Bau, Technik, Personal und sonstigen Dienstleistungen, viele Branchen daran. Bei AirBnB hängt keine einzige daran. Nur AirBnB und der Vermieter, der sein Zimmerchen, das keine Anforderungen an irgendwelche gewerblichen Standards erfüllt, vermietet.

Und DAS nennt man Fortschritt und Innovation... ?!

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