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Businessplan: So wird die Erstellung von der Pflicht zur Kür

Businessplan Kür statt Pflicht
Businessplan: So fällt dir die Erstellung leichter.  (Foto: Shutterstock/LightField Studios)

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Businesspläne haben einen ähnlichen Ruf wie Mathehausaufgaben – muss man machen, will man aber nicht. Hier erfährst du, wie du dir die Erstellung erleichterst und das Optimum aus deinem Plan herausholst. 

Der Businessplan ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg in die Selbstständigkeit. In ihm werden alle wichtigen Elemente deines Geschäftsmodells noch einmal zusammengeführt. Für viele angehende Unternehmer ist er ein notwendiges Übel, das man über sich ergehen lässt, um der Bank etwas vorlegen zu können. Das ist schade, denn der Geschäftsplan erfüllt viele wichtige Funktionen. Wir haben für dich ein paar wichtige Ratschläge zusammengetragen, die dich zum erfolgreichen Businessplan führen.

1. Schreib ihn selbst!

Versteh es als Chance, deinen Businessplan selbst zu schreiben. Denn wenn dein Gründungsvorhaben ein Erfolg werden soll, ist es wichtig, dass du als Gründer oder Teil eines Gründerteams voll dahinter stehst. Dafür solltest du nicht nur den groben Rahmen, sondern auch die Details kennen. Was du nicht weißt, hast du nicht unter Kontrolle. Der Businessplan soll alle Informationen liefern, die für die Tragfähigkeit deines Gründungsprojekts von Bedeutung sind. Wenn du ihn selbst erstellst, bietet dir das die Möglichkeit, dich vertieft mit den wichtigen Daten auseinanderzusetzen, Zusammenhänge zu erkennen und Risiken zu identifizieren. Das ist zeit- und arbeitsintensiv, dient aber der Selbstvergewisserung und macht dich sattelfest für Verhandlungen. Wenn ihr im Team gründet, solltet ihr den Businessplan gemeinsam erstellen und besprechen. Das erzeugt wichtige Strategiediskussionen und verteilt die Arbeit. Dafür ist ein Businessplantool praktisch, das in der Cloud liegt.

2. Was nicht gut ist, solltest du ändern, nicht schönreden

Der Businessplan ist nicht nur für mögliche Investoren oder Banken eine wichtige Prüfinstanz, sondern auch für dich selbst. Wenn du bei seiner Erstellung angelangt bist, hast du schon einiges an Mühe, Zeit und gegebenenfalls auch Geld in dein Vorhaben gesteckt. Bevor du mehr investierst und langfristige Verpflichtungen eingehst, willst du vermutlich wissen, ob du auf dem richtigen Weg bist. Genau diese Funktion erfüllt der Businessplan – vorausgesetzt, du bist bei deinen Zahlen und Annahmen realistisch. Tu dir den Gefallen und geh ehrlich mit Inkonsistenzen, Risiken oder noch nicht so überzeugenden Zahlen um, statt sie schönzureden oder schönzurechnen. Nur so hast du die Chance, frühzeitig einzugreifen und gegebenenfalls nachzujustieren. Außerdem wirst du auch später immer wieder auf deinen Businessplan zurückgreifen, wenn es um strategische Entscheidungen geht – und die sollten auf einer soliden Basis stehen.

3.  Kenne Strategien, um Blockaden zu vermeiden

Viele Gründer machen sich die Arbeit am Businessplan unnötig schwer. Erst wird er auf die lange Bank geschoben und später, wenn die Zeit knapp wird, brechen Chaos und Panik aus, weil die Suche nach der passenden Struktur, das Definieren und Zusammentragen der relevanten Daten und die Aufbereitung schier unschaffbar scheinen. Doch das lässt sich vermeiden:

  • Nutze etablierte Strukturen und Formate, denn das spart eine Menge Arbeit und hilft dir, dich auf die Inhalte zu fokussieren. Auf gruenderplattform.de findest du zum Beispiel ein interaktives Businessplan-Tool, in das du nur deine Daten eintragen musst. Es ist auch nicht unbedingt nötig, für das Zahlenwerk Arbeit in eigene Excel-Welten stecken. Nutz lieber Vorlagen, die sich bewährt haben und sich nicht verrechnen – auch Banken und Wirtschaftsförderer können dir in dieser Hinsicht helfen.
  • Um die Orientierung zu behalten und alle Zusammenhänge zu überblicken, solltest du dich an konkreten Leitfragen orientieren, statt kontextlos mit abstrakten Zahlenkolonnen zu jonglieren.
  • Die Angst vor dem weißen Blatt überwindest du am besten, wenn du dir praktische Beispiele anschaust. Das inspiriert und vermittelt dir eine Vorstellung davon, was der Businessplan leisten soll. Auf gruenderplattform.de kannst du dir daher einige Geschäftspläne ansehen, mit denen echte Unternehmer überzeugt haben.
Gruenderplattform: Businessplan erstellen
Mit dem interaktiven Businessplan-Tool verzettelst du dich nicht so leicht. (Screenshot: t3n/ gruenderplattform.de)

4. Gestalte deinen Businessplan anschaulich und kreativ

Wenn deine Annahmen Hand und Fuß haben, kann ein gut gemachter Businessplan zu einem deiner schlagkräftigsten Argument in Verhandlungen werden. Noch besser ist es, wenn der Plan dein Gegenüber nicht nur von deiner Idee überzeugt, sondern dafür begeistert. Daher ist es wichtig, dass dein Gegenüber Lust am Lesen hat und alles auf Anhieb versteht.

  • Drücke dich einfach, klar und präzise aus.
  • Buchstabiere jede deiner Kernnannahmen einmal aus und werde konkret, indem du anhand von Beispielen oder Musterrechnungen zeigst, was sie bedeuten.
  • Benutze visuelle Elemente wie Bilder und Grafiken zur Veranschaulichung.
  • Mach immer deutlich, wie einzelne Aspekte auf das große Ganze einzahlen.
  • Formuliere selbstbewusst, aber nicht werblich. Vermeide Vagheiten wie „vielleicht“ und „wahrscheinlich“ ebenso wie Superlative. Schließlich willst du überzeugen, nicht überreden.
  • Überlege dir, wie du den Spirit deines Projekts am besten einfangen und in den Businessplan einbinden kannst, etwa durch Fotos oder Scribbles.

5. Vergiss nicht das Wichtigste: Dich!

Die Leser deines Businessplans wollen wissen, ob du als Gründer die Fähigkeiten, den Willen und das Durchhaltevermögen mitbringst, deine Geschäftsidee umzusetzen. Überlege, welche Eigenschaften nötig sind, um deine Idee zum Erfolg zu führen und welche konkreten Aspekte deiner Biografie zeigen, dass du sie mitbringst. Dabei können Formalqualifikation und Berufserfahrung ebenso wichtig und aussagekräftig sein wie Hobbys, besonders prägende Erfahrungen oder deine Einstellung. Wenn du offensichtliche Schwächen in einem für dein Business wichtigen Bereich hast, solltest du offen damit umgehen und Lösungsstrategien anbieten.

Eine chronologische Nacherzählung deines Lebenslaufs ist zu unspezifisch und langatmig. Halte dich lieber kurz und schreib pointiert.

6. Hol dir Feedback und Unterstützung

Die Erstellung eines Businessplans ist, trotz aller Hilfsmittel, eine Herausforderung – aber du musst dich ihr nicht alleine stellen. Es gibt zahlreiche Stellen, die dich bei Fragen unterstützen. Darunter sind Banken, Kammern, Gründungsberatungen und viele weitere. Aber auch mancher Unternehmer, der selbst mal an deiner Stelle stand, hilft dir gern. Willst du, dass jemand dir sagt, ob er einen Abschnitt in deinem Businessplan verständlich, plausibel und überzeugend findet? Frag doch einfach Familienmitglieder oder Freunde nach ihrer Meinung. Dabei kannst du nur gewinnen: Entweder wirst du ermutigt oder du bekommst wertvolle Impulse, mit denen du deinen Plan weiter verbessern kannst. Wenn du ein Businessplantool nutzt, in dem du Abschnitte zum Lesen oder Kommentieren per Mail verschicken kannst, kommst du noch einfacher an Feedback. Auf der Gründerplattform werden Kommentare beispielsweise automatisch dokumentiert und zentral gesammelt.

Du willst jetzt direkt mit deinem Businessplan loslegen oder möchtest deinen ersten Entwurf auf Herz und Nieren prüfen? Auf gruenderplattform.de findest du die Unterstützung, die du benötigst. Dort kannst du deinen Businessplan auch auf die sieben wichtigsten Kriterien prüfen lassen.

Businessplan in Angriff nehmen

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