E-Commerce

Butler-App: „James, bitte“ liefert auf SMS- oder Whatsapp-Bestellung

Bestellt wird per Smartphone, Butler James liefert. (Foto: Highways Agency / flickr.com, Lizenz: CC-BY )

Das Münchener Startup Doido hat mit „James, bitte“ einen Dienst gestartet, der Nutzern auf Bestellung per SMS oder Whatsapp fast alle denkbaren Wünsche erfüllen soll – Hauptsache, sie sind legal.

Die Idee hat was: Wer keine Lust oder Zeit hat, sich einen Flug zu buchen, der oder dem Liebsten Blumen oder Schokolade zukommen zu lassen oder sich mitten in der Nacht einen Döner zu holen, der beauftragt einen virtuellen Assistenten. In den USA hat Magic mit einem solchen Dienst einen kleinen Hype ausgelöst. Magic verarbeitet per SMS getätigte Bestellungen und erfüllt den Wunsch schnellstmöglich, im Gegenzug verlangt es eine Provision.

James, bitte: Bestelldienst nach Magic-Vorbild

Nach dem Vorbild von Magic will nun in München das Startup Doido durchstarten und hat dazu vor einigen Tagen den Dienst „James, bitte“ gelauncht. Nutzer können hier per SMS oder Whatsapp Bestellungen aufgeben. Die Startup-Mitarbeiter schauen nach Dienstleistern, die die Aufgabe übernehmen können und machen einen Preisvorschlag. Wird der angenommen, bezahlt der Nutzer – derzeit nur per PayPal – und die Bestellung wird erfüllt. Eine Registrierung ist nicht notwendig.

Bestelldialog bei James, bitte. (Screenshot: Doido)

Bestelldialog bei James, bitte. (Screenshot: Doido)

Das Startup ist noch im Aufbau befindlich, konzentriert sich noch vorrangig auf München. Einen eigenen Fahrer gibt es nicht, dafür kann auf rund 100 Partner zurückgegriffen werden, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Derzeit bearbeitet ein fünfköpfiges Team dem Doido-Chef Mateusz Warcholinski zufolge bis zu 70 Bestellungen täglich.

Bis zu 20 Prozent Aufpreis für Bestellung via „James, bitte“

Bei einer erfolgreichen Bestellung werden für den Kunden zwischen 15 und 20 Prozent Provision fällig. Noch können aber nicht alle Wünsche erfüllt werden – ein Problem, mit dem auch das US-amerikanische Vorbild Magic zu kämpfen hat, wenn auch in ganz anderen Dimensionen. Dort gingen innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Launch angeblich 17.000 Anfragen ein. Lange Wartelisten und unerfüllte Wünsche waren die Folge.

Lest zu diesem Thema auch die Kolumne von Florian Blaschke: „Unsere Faulheit kotzt mich an oder: Bitte, bitte, nicht noch eine solche App“.

via www.sueddeutsche.de

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5 Kommentare
Saar-Pirat
Saar-Pirat

Noch so eine Idee bei der ich mir denke: „Hätte ich die nur gehabt!“ :-(

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Dennis
Dennis

Es geht doch nicht um den Ursprung der Idee. Diese ist schließlich vom kürzlich bekannt gewordenen Dienst „Magic“ kopiert.

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Lukas
Lukas

Und habt ihr den Service mal getestet bestimmt nicht ist unter aller sau die Kommunikation

Antworten
Sandra
Sandra

Bei mir auch. Ich würde euch gerne einen Screenshoot schicken.

Ich hab tatsächlich folgende Antwort bekommen:

„Was ist deine PLZ?“
„Was ist deine PLZ?“

7xxxx

Das wäre erst ab morget möglich
sorry wir hatte heute sehr viele Anfragen…
ab morgen james lifert besser für dich

Man darf nicht vergessen, jede Zeile war eine neue SMS.

ich hab auch die anderen beiden Anbieter getestet, http://www.sixtyoneminutes.de und http://www.gobutler.com da lief das deutlich freundlicher und organisierter. Vor allem aber ohne Rechtschreibfehler

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Markus
Markus

Ja auch getestet. Die Qualität war erschreckend. Leider kann man hier keine Screenshoots hochstellen. Ich wollte zweimal etwas bestellen, ich habe in beiden Fällen 5 SMS bekommen, mit Rechtschreibfehlern ohn Ende, und am Ende hat beides nicht funktioniert. Die beiden Berliner Startups http://www.sixtyoneminutes.de und http://www.gobutler.de machen da bisher einen viel besseren Job und sind auch preislich transparenter.

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