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Diese Branchen betrifft Trumps „Buy American, Hire American“-Dekret am meisten

Buy American, Hire American: So enorm könnte Trumps Dekret die IT-Branche treffen. (Foto: dpa)

Donald Trump versucht weiter, per Dekret zu regieren. Sein „Buy American, Hire American“-Vorsprung dürfte vor allem die IT-, Management- und Bildungssektoren treffen.

US-Präsident Donald Trump hat während der Wahl immer wieder versprochen, mehr Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Dafür hat er ein weiteres seiner berühmt-berüchtigten Dekrete unterzeichnet, das unter dem Titel „Buy American, Hire American“ den Worten jetzt auch Taten folgen lassen soll. Sein Vorsprung soll den angeblichen Missbrauch bei der Visa-Vergabe unterbinden und zudem dafür sorgen, dass Unternehmen bei Regierungsaufträgen bevorzugt werden, insofern sie Inländer anstatt Ausländer einstellen.

„Buy Amercian, Hire American“-Dekret: IT-Branche am meisten betroffen

Trumps „Buy American, Hire American“-Dekret hat vor allem Einfluss auf den Tech-Sektor. (Infografik: Statista)

Im Rahmen dessen soll speziell die Vergabe von H-1B-Visa, die sich vor allem an hochqualifizierte Wissenschaftler, Ingenieure oder Programmierer richten, geprüft werden. US-Präsident Trump will, dass Arbeitsplätze zunächst an US-amerikanische Arbeitnehmer gehen, bevor sie mit ausländischen Fachkräften besetzt werden. Welche Branchen bisher besonders von dem H-1B-Visum profitieren, zeigt diese Statista-Grafik. Darin zu sehen ist, dass überdurchschnittlich viele Arbeitgeberanträge im Tech-Sektor auflaufen.

Das H-1B-Visum ist für Arbeitnehmer gedacht, die für einen begrenzten Zeitraum in US-Unternehmen arbeiten möchten und über ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine vergleichbare Qualifikation verfügen. Es ist zunächst drei Jahre gültig und kann anschließend verlängert werden. Tech-Konzerne wie Apple, Microsoft, Facebook und Google kritisieren Trump seit Monaten, dass sie auf ausländische Mitarbeiter angewiesen seien. Sie forderten unter anderem zusammen mit 93 weiteren IT-Konzernen vor Wochen auch die Aufhebung des Muslim-Bans.

Übrigens, auch dieser Beitrag könnte dich interessieren: Sepideh Schönfeld ist Deutsch-Iranerin, arbeitet bei Microsoft und war vorübergehend von Trumps Dekret zum Einreisestopp betroffen. Ein Gespräch über die Haltung der US-Regierung. 

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Ein Kommentar
Thomas
Thomas

@Google: Hier in Deutschland ist es zwar nicht so schön sonnig wie in Kalifornien, aber wir zwingen unsere Unternehmen hier nicht schlechter qualifizierte Fachkräfte einzustellen um et­wa­igen Nationalisten, die vom Thema Globalisierung offenbar so überhaupt gar nichts verstanden haben, zu gefallen.
Also wie wär’s? Google Headquarters in Deutschland? ;)

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