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BVDW: Branchenverband einigt sich auf Leitlinien für den KI-Einsatz

Bilderkennung: KI im Einsatz. (Foto: Shutterstock)

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat 8 Leitlinien für künstliche Intelligenz veröffentlicht. Darin fordert der Branchenverband neben einer gesamtgesellschaftlichen Debatte über Ethikregeln eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und eine zumindest teilweise Rücknahme von Datenschutzgesetzen.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat eigene Leitlinien für den Umgang mit künstlicher Intelligenz veröffentlicht. Neben Zielvorgaben für die Digitalbranche findet sich in dem Dokument auch der Aufruf, auf gesamtgesellschaftlicher Basis klare Ethikregeln für den Umgang mit der Technologie zu schaffen. „Im Fokus steht nicht mehr nur, was KI kann, sondern vermehrt auch, was sie nicht können soll“, erklärt BVDW-Vizepräsident Marco Zingler.

Von der Politik fordert der Branchenverband in dem Dokument eine stärkere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes sowie eine Aufweichung des Datenschutzes. Die Branche selbst wiederum müsse ihre Produkte darauf ausrichten, bei den Verbrauchern Vertrauen zu schaffen. Dazu sei ein transparenter Umgang mit den genutzten Daten notwendig.

Bundesverband Digitale Wirtschaft: Was macht der BVDW?

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft wurde 1995 gegründet. Rund 600 Firmen sind in dem Interessenverband organisiert. Der BVDW vertritt Unternehmen, deren Geschäftsmodelle auf digitalen Technologien beruhen. Darunter viele Anbieter und Dienstleister aus den Bereichen Online-Marketing und E-Commerce. Mit SAP, Google, BMW oder der Deutschen Telekom zählen auch einige Großunternehmen zu den Verbandsmitgliedern. Gemeinsam mit der Koelnmesse veranstaltet der BVDW die jährlich stattfindende Digital-Marketing-Messe Dmexco.

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