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Entwicklung & Design

Canva: Neuer Webdienst macht jeden zum Designer

Mit Canva lassen sich einfach und schnell bild- und farbgewaltige Pitchdecks erstellen. (Screenshot: t3n)

Mit Canva kann jeder zu einem Designer werden, versprechen dessen Macher. Dabei helfen sollen eine kinderleichte Bedienung und Zugriff auf unzählige Elemente.

Jedem sollte klar sein, dass die Produktpalette von Adobe nicht für Einsteiger gemacht ist. Doch genau diesen Menschen möchte Canva als Einstieg in die bunte Design-Welt dienen. Mit einer anfängerfreundlichen Bedienung wollen die Macher jedem die dafür notwendigen Möglichkeiten in die Hand geben, gut aussehende grafische Elemente zu erstellen. Laut eigener Aussage haben die Entwickler aus diesem Grund auf alle unnötigen Features verzichtet. So sollen großartige Designs für Print und Web entstehen.

Canva: Poster und Grafiken einfach erstellen

Canva: Die einfache Bedineung soll auch Anfängern schnell zu brauchbaren Ergebnissen führen. (Screenshot: Canva)
Canva: Die einfache Bedienung soll auch Anfänger schnell zu brauchbaren Ergebnissen führen. (Screenshot: Canva)

Die Bedienung von Canva geht intuitiv per Drag-and-Drop vonstatten. Neue Projekte können entweder leer oder auf Basis einer Vorlage begonnen werden. Neben selbst hochgeladenen Inhalten können Canva-Nutzer auf hunderte kostenlose Bilder, Grafiken und Fonts zurückgreifen. Geld verdient der beitragsfreie Dienst anscheinend über Premium-Bilder, die direkt in der Web-App erworben und in eigene Entwürfe eingebunden werden können. Millionen solcher Bilder sollen zu einem Preis von jeweils einem US-Dollar zur Verfügung stehen.

Je nach geplanter Nutzung lassen sich fertige Designs als Bilddatei oder im PDF-Format exportieren. Außerdem lassen sich die eigenen Entwürfe mit anderen Nutzern teilen und gemeinsam bearbeiten. Der Anbieter weist außerdem darauf hin, dass auch professionelle Designer die Plattform zum Austausch mit ihren Kunden nutzen können. Die Web-App würde laut ihren Aussagen gut mit traditionellen Design-Werkzeugen zusammenarbeiten.

Canva: Startup aus Sydney mit guter Finanzierung

Unzählige Grafiken, Schriftarten und Bilder stehen Nutzern zu Verfügung. (Screenshot: Canva)

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Das Projekt des australischen Startups befindet sich derzeit in einer geschlossenen Beta-Phase. Interessierte Nutzer können sich jedoch schon jetzt anmelden und ihren gewünschten Nutzernamen registrieren. Canva konnte bisher drei Millionen US-Dollar von Investoren anlocken. Dass man mit der App auch in grafischer Hinsicht völlig talentfreie Menschen zu Designern macht, bleibt allerdings zweifelhaft. Schnell und einfach ansprechende Poster oder Grafiken für den privaten Blog zu erzeugen, könnte mit Canva aber durchaus möglich sein.

via theultralinx.com

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9 Reaktionen
harconmediacon

Ich habs - neugierig wie ich bin - mal versucht. Man kann erste einfache Layouts oder ziemlich gut aussehende Social Media Sujets schnell erstellen. Wirklich chic und brauchbar aber nur mit den kostenpflichtigen Elementen. Das System, egal was: nur 1 Euro, find ich gut. ABER: Kaufe ich das Design dann, so kann ich meine Grafik/etc. nur 24 Stunden lang verändern und herunterladen. Danach muss ich alle Elemente nochmal kaufen. Das kann für Hobby-Grafiker/Blogger ins Geld gehen. Dennoch, lasse ich einen Header vom Grafiker machen.....dafür kann ich hunderte Designs erstellen. Für den semi-professionellen Bereich reicht es. Ich denke nicht, dass deswegen professionelle GrafikerInnen arbeitslos werden. Canva spricht eher die an, die bisher keine GrafikerInnen engagiert haben. Fazit: Ich werde es hin und wieder nutzen.

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afschin

Ich sehe das ähnlich wie Stefan. Heutzutage ist die Bedeutung des Designers wichtiger dann je. Du kannst di tollste Instrumente, Tools und Bilder haben, aber wenn du keine Ahnung hast, was du damit anfangen sollst, dann ist alles nichts Wert.

Diese Tool ist gerade für Existenzgründer, die wirklich kein Budget haben, eine tolle Sache. Für uns Designer eröffnet sich wieder einen neuen Markt, mit den Kunden in Kontakt zu kommen. Nicht alle können aus eine Bild, paar Texte und Formen einen Flyer kreieren , der sich zeigen lassen kann.

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Michael Schulze

Das Video sieht schon vielversprechend aus und auch wenn dadurch nicht jeder zum Designer wird, eröffnet es aber interessierten Hobby-Designern eine gute Möglichkeit. Nur weil ich Urlaubsvideos mit iMovie schneiden und vorgefertigte Effekte anwenden kann, bin ich noch lange kein professioneller Cutter oder Special Effects Artist.
Solche Tools bedienen halt ihre eigene Zielgruppe.

@Simon: Kunden, die ausschließlich auf das kleine Geld achten, möchte man meist sowieso nicht haben. Die sind dann besser bei solchen Diensten (oder Homepage-Baukasten, Jimdo etc.) aufgehoben.

Design ist natürlich keine Kunst, kann aber künstlerische Elemente enthalten. Design hat ein bestimmtes Ziel, was je nach Werk oder Produkt individuell bestimmt wird. Kunst hingegen kann auf verschiedene Arten interpretiert werden.
Ist ein Becherhalter in einem Auto so designed, dass man diesen als Lenkrad interpretieren kann, ist das wohl nicht so gut. ;-)

Wenn alle Menschen kreativ sind endet das aber wahrscheinlich in einer Katastrophe:
http://youtu.be/vKpQQZyW7hQ

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Stefan

Ich verstehe nicht warum einige hier sich so aufregen, der Spruch ist doch wie überall nur dazu da um zu zeigen das sogar die Großmutter damit ihre schicke Grußkarte machen könnte.

Designen ist Kunst, Handwerk... dieses Tool greift ja auch keine Designer an sondern soll zeigen das es einfach ist sich was schönes zusammen zu basteln.

Ich denke nicht das die Oma oder der arme Student sich erst in Photoshop, InDesign oder Illustrator einarbeitet um seinen "tollen" Flyer zu gestalten.

Und für low Budget Produktionen kann sogar der Designer auf so ein Tool zurückgreifen :D

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Philipp

Ich finde auch, dass Design eher Handwerk als Kunst ist.

Das heißt aber noch lange nicht, dass es jeder kann, sobald er gute Werkzeuge hat. Wenn ich die besten Schreinerwerkzeuge hätte würde ich mir immernoch eher einen Finger absägen als einen brauchbaren Schrank zu bauen.

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Christian

"Neuer Webdienst macht jeden zum Designer" Wenn ich die Überschrift lese wird mir schon ganz komisch... Designen mag eine Art "Handwerk" sein, jedoch gehört noch viel mehr dazu als nur Objekte hin und her zu schieben!

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Simon

Am Ende zählt doch der Geschmack und das gute Auge für Design.... Das ist scheinbar wieder nur ein Ding mehr für Kunden die unbedingt Geld sparen wollen, sich später dann über den ausbleibenden Erfolg wundern.

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Karl_heinz

@ Lars:
Designen ist keine Kunst! Design ist pures Handwerk!

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Lars Ebert

Dass Canva »jeden zum Designer« macht, würde ich so nicht unterschreiben. Zum Designen gehört nunmal noch etwas mehr als nur das Zusammenbasteln von Elementen. Ich glaube nicht, dass solch ein Dienst beim Nutzer ein Auge fürs Design ersetzen kann.

Nicht ohne Grund braucht ein Designer viel Erfahrung, um gut Designen zu können.

Wenn solche Tools wirklich jeden zum Designer machen würden, hätten MySpace-Seiten nicht größtenteils so katastrophal ausgesehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Designen ist eine Kunst, kein Handwerk!

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