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Canvas-Fingerprinting: Firefox 58 sagt „Supercookies“ den Kampf an

Firefox-Browser. (Foto: Shutterstock)

Über sogenanntes Canvas-Fingerprinting, auch Zombiecookies oder Supercookies genannt, können Nutzer ohne Cookies identifiziert werden. Firefox fragt bald um Erlaubnis.

Mozillas Firefox-Browser will mit mehr Datenschutz gegenüber Googles Browser-Platzhirsch Chrome punkten: Das Canvas Fingerprinting, ein virtueller Fingerabdruck, über den sich selbst Nutzer eindeutig identifizieren lassen, die keine Cookies zulassen, soll ab Version 58 nur noch nach Zustimmung des Nutzers möglich sein.

Beim Canvas Fingerprinting zeigen Webseiten-Betreiber einen unsichtbaren Text an, der je nach Betriebssystem, Browser, Grafikkarte, Grafiktreiber und installierten Fonts anders dargestellt wird. Aus der Kombination dieser Umgebungsvariablen lässt sich ein Gerät über verschiedene Websites hinweg eindeutig als solches wiederkennen, selbst wenn ein Nutzer aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre Cookies entweder gar nicht erst zulässt oder löscht.

Mozillas Firefox geht gegen Chrome wieder in die Offensive

Laut dem IT-Sicherheitsunternehmen Sophos ist Firefox der erste der großen Browser, der diese sogenannten Supercookies standardmäßig untersagt. Bislang galt das nur für Nischenbrowser wie beispielsweise den auf Firefox basierenden Tor Browser, der auf den Schutz der Privatsphäre ausgelegt ist.

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(Foto: Mozilla)

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Mozillas Firefox-Browser war lange in Deutschland der beliebteste Webbrowser – hat aber stark an Popularität gegenüber Googles weltweitem Marktführer Chrome eingebüßt. Zuletzt holte Firefox aber zumindest technisch wieder auf: Die derzeit im Beta-Status befindliche Version Firefox Quantum soll deutlich schneller als frühere Versionen von Firefox sein – Mozilla selbst spricht von doppelt so schnell wie vor einem Jahr.

Der Firefox Quantum soll mit der kommenden Version 57 zur neuen Standard-Version werden. Da es sich de facto um einen komplett neuen Browser handelt, werden aber auch viele der unter Firefox-Nutzern besonders beliebten Erweiterungen zunächst inkompatibel sein.

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