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Car2Go und Drivenow: Daimler und BMW könnten Carsharing-Geschäft bündeln

Carsharing: Car2Go und Drivenow vor der Fusion. (Foto: dpa)

Daimler und BMW arbeiten an einer „unerwartet weit gehenden“ Allianz ihrer Carsharing-Dienste. Unter anderem sollen die Töchter Car2Go und Drivenow künftig unter einer Marke operieren.

Carsharing: Drivenow und Car2Go rücken enger zusammen

Die beiden Carsharing-Angebote von Daimler und BMW, Drivenow und Car2Go, könnte es in naher Zukunft in ihrer bisherigen Form nicht mehr geben, wie das Manager Magazin am Freitag berichtete. Stattdessen sollen die Dienste vereint unter einem Markennamen auftreten.

Dem Bericht zufolge planen die Unternehmen die Fusion schon bis Ende des dritten Quartals unter Dach und Fach zu bringen. Die Firmenzentrale des gemeinsamen Unternehmens „werde wahrscheinlich in Berlin, vielleicht aber auch in München sitzen“, so das Magazin. Unter anderem sei indes noch offen, wie hoch der jeweilige Wert der beiden Firmentöchter sei.

Carsharing: Drivenow und Car2Go sollen bald unter gemeinsamer Flagge fahren. (Foto: BMW)

Neu sind die Gerüchte über die mögliche Fusion der Carsharing-Unternehmen nicht – etwa vor einem halben Jahr wurde schon darüber berichtet. Im Dezember wurden entsprechende Pläne dementiert – laufende Verhandlungen werden allerdings selten bestätigt. Mit dem Verschmelzen der beiden Angebote könnten die Autokonzerne den Markt für Mobilitäts-Dienste insbesondere in Europa deutlich dominieren.

Als ein Grund für die bisher noch nicht erfolgte Fusion wird der Drivenow-Partner Sixt angeführt: der Mietwagenkonzern mit Hauptpsitz in Pullach besitzt 50 Prozent des Carsharing-Dienstes. Sixt-Gründer Erich Sixt hatte noch im März dieses Jahres öffentlich Stellung gegen eine Verschmelzung der beiden Angebote bezogen: „Ich kann mir überhaupt keine Zusammenarbeit zwischen BMW und Daimler in diesem Bereich vorstellen“. Inzwischen wird aus dem Sixt-Umfeld berichtet, der „BMW-Partner könne sich auch eine Beteiligung an der gesamten Mobilitätsallianz vorstellen“, so das „Manager-Magazin“.

Carsharing: Neue Allianz für zusätzliche Partner offen

Die Fusion von Drivenow und Car2Go wird offenbar als Kern  des neuen Dienstes fungieren, allerdings könnte der Umfang mehr als nur die spontane Autonutzung gegen Gebühr umfassen: so soll Daimler überlegen, die Töchter Moovel und myTaxi mit einzubringen. BMW könnte andererseits die Produkte der „Now“-Sparte Chargenow und Parknow integrieren. Darüber hinaus heißt es, der neue Verbund solle auch für weitere Partner offen gehalten werden.

Shutterstock.com)

Durch die Fusion der Angebote wollen Daimler und BMW ihre Position gegenüber den Fahrdiensten wie Uber, aber auch den Technologieunternehmen wie Google stärken, die ihre Expertise im Bereich des autonomen Fahrens weiter ausbauen. Klassische Autobauer müssen sich langfristig um neue Mobilitätskonzepte bemühen, da sich der Trend – vor allem in Städten – weg vom privaten PKW hin zu einer Sharing-Economy entwickelt.

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