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Careship: Spotify-Investor steckt Millionen in Berliner Pflege-Startup

Careship-Gründer Antonia und Nikolaus Albert mit ihrer Oma. (Bild: Careship.de)

Das Berliner Startup Careship hat in einer Finanzierungsrunde sechs Millionen Euro eingesammelt. Zu den namhaften Geldgebern gehört Creandum, das auch in Spotify investiert hat.

Weil ihre Großmutter pflegebedürftig wurde, sich aber kein passender Betreuer fand, haben die Geschwister Antonia und Nikolaus Albert im Jahr 2015 das Pflege-Startup Careship gegründet. Auf ihrer Online-Plattform werden Betreuer für Pflegebedürftige vermittelt. Das Handelsblatt bezeichnet Careship daher als „Helpling für Pflegekräfte“. Jetzt hat die Firma frisches Kapital in der Höhe von insgesamt sechs Millionen Euro erhalten.

Careship: Spotify-Investor Creandum führt Finanzierungsrunde an

Zu den Investoren gehören laut Gründerszene.de an der neuen Finanzierungsrunde beteiligt. Anfang 2017 hatte Careship schon einmal vier Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierungsrunde eingesammelt.

Careship vermittelt online Pfleger und Betreuer. (Screenshot: Careship.de/t3n.de)

Die aktuelle Kapitalspritze soll zur weiteren Expansion genutzt werden – zunächst innerhalb Deutschlands. Derzeit ist Careship in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Frankfurt am Main und Hamburg aktiv. Langfristig will wollen die Careship-Gründer ihren Dienst aber in ganz Europa verfügbar machen. Derzeit soll Careship einen Kundenstamm in vierstelliger Höhe haben – Tendenz steigend. Das Startup erhält eine Provision in der Höhe von 20 Prozent für jede gebuchte Stunde.

Die Zukunftsaussichten für Careship sind gut: Der deutsche Pflegemarkt wächst, der demographische Wandel schreitet weiter voran. Bis 2030 soll etwa das Marktvolumen bei der ambulanten Pflege auf knapp 43 Milliarden Euro ansteigen. 2010 lag dieser Wert noch bei rund 25 Milliarden Euro. Die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen wird sich laut Careship bis 2050 verdoppeln. Zu den Konkurrenten auf dem Markt gehört etwa das Rocket-Internet-Startup Pflegetiger.

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