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Carsten Maschmeyer investiert Millionen in deutsches KI-Startup

DHDL-Juror und Investor Carsten Maschmeyer. (Foto: dpa)

Die Spracherkennung von Exb Labs soll Medizinern bei der Diagnose helfen. Jetzt investiert Milliardär und DHDL-Star Carsten Maschmeyer mehrere Millionen Euro in das Startup aus München.

Das Münchner KI-Startup Exb Labs hat eine Finanzierungsrunde über 9,5 Millionen Euro abgeschlossen. Vor allem durch den Namen des Investors ist das mehr als eine Randnotiz: Das Geld stammt mehrheitlich von Alstin Capital, dem Beteiligungsfonds von Milliardär Carsten Maschmeyer. Dies berichtete Gründerszene zuerst.

Exb Labs will es mit IBM aufnehmen

Exb Labs entwickelt selbstlernende Software für die Analyse von wissenschaftlichen Arbeiten. Jährlich sind das laut einem Report rund 2,5 Millionen. Mit der Software von Exb Labs soll es möglich sein, all diese Arbeiten mithilfe von künstlicher Intelligenz zu durchforsten – und so beispielsweise schneller zu einer medizinischen Diagnose zu gelangen. Damit konkurriert das bereits 2000 von  Computerlinguist Ramin Assadollah gegründete Unternehmen auch mit IBMs Supercomputer Watson.

Zu den Kunden von Exb Labs gehören auch Unternehmen aus der Pharma- und Automobilbranche. Pro Lizenz verlangt das Unternehmen angeblich 100.000 Euro. An den Standorten München und Leipzig beschäftigt Exb Labs rund 50 Mitarbeiter. Mit dem frischen Geld wird die Zahl der Beschäftigten voraussichtlich weiter steigen.

Im Portfolio von Carsten Maschmeyer ist Exb Labs längst nicht das erste Investment. So hat sich der umstrittene Unternehmer und DHDL-Juror bereits am Chauffeur-Dienst Blacklane und dem Kassensystem Orderbird beteiligt. Der richtig große Exit blieb einer Recherche von Gründerszene zufolge bisher allerdings aus.

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