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CATL-Fabrik in Thüringen: Batteriezellen-Produktion startet 2022

CATL-Stand auf der IAA 2019. (Bild: CATL)

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat mit dem Bau seines Werks in Thüringen begonnen. CATL will bis zu 1,8 Milliarden Euro investieren. 2.000 neue Jobs sollen entstehen.

Schon im Sommer 2018 hatte der chinesische Batteriespezialist Contemporary Amperex Technology (CATL) den Bau eines Werks in Thüringen in Angriff genommen. Die damaligen Pläne einer 240-Millionen-Euro-Investition und der Schaffung von 600 Arbeitsplätzen waren zwischenzeitlich aber deutlich erhöht worden. Jetzt sollen bis zu 1,8 Milliarden Euro fließen und 2.000 Jobs geschaffen werden, wie der MDR Thüringen berichtet.

CATL: Batteriezellen-Produktion ab 2022

Am Freitag erfolgte symbolische Spatenstich für den Bau des Werks. Der Start der Batteriezellen-Produktion soll bis 2022 über die Bühne gehen. Schon 2020 will CATL, aktuell weltgrößter Hersteller von Lithium-Ionen-Zellen, mit der Montage von Modulen beginnen. Dazu sollen die Hallen genutzt werden, die CATL im Sommer von Solarworld gekauft hatte. Schon jetzt sind 30 chinesische und deutsche Mitarbeiter vor Ort, wie es beim MDR heißt. Weitere Fachkräfte aus China sollen folgen, um dem Standort bei Arnstadt das nötige Know-how zu verleihen.

Zu den Kunden, mit denen CATL schon einen milliardenschweren Vertrag für die Lieferung von Batteriezellen für Elektroautos hat, gehört der deutsche Autobauer BMW. Auch VW und Daimler, die derzeit die notwendigen Batterien in Asien kaufen, dürften an dem Angebot interessiert sein. Konzerne und Politik sprechen sich schon länger für eine deutsche oder europäische Lösung aus, um sich nicht zu sehr von Asien abhängig zu machen.

Noch steht die Betriebsgenehmigung für das CATL-Werk aus, dass sie kommt, gelte aber als sicher, schreibt der MDR. Noch müssten einige Fragen geklärt werden, etwa, ob eine Werksfeuerwehr benötigt werde. Kopfschmerzen bereitet den Verantwortlichen im Umkreis des Werks laut dem Bericht zudem die Wohn- und Verkehrssituation. Zum einen gebe es nicht genügend Wohnungen in Arnstadt und den umliegenden Gemeinden. Außerdem werde ein Verkehrschaos erwartet.

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