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Software & Infrastruktur

CentOS 7 veröffentlicht: Das kann die Linux-Distribution für Unternehmen

CentOS 7 ist da. (Screenshot: CentOS.org)

CentOS 7 steht ab sofort zum Download bereit. Damit folgt der kostenlose Nachbau von Red Hats Enterprise Linux seinem Vorbild.

CentOS 7: Der Nachbau von Red Hat Enterprise Linux 7 wurde veröffentlicht. (Logo: CentOS)
CentOS 7: Der Nachbau von Red Hat Enterprise Linux 7 wurde veröffentlicht. (Logo: CentOS)

CentOS 7: RHEL-7-Nachbau veröffentlicht

Im Juni 2014 hatte Red Hat ihr Enterprise Linux 7 vorgestellt. Knapp vier Wochen später folgt jetzt der kostenfreie Klon CentOS 7. Das Projekt entstand, weil Red Hat ihre Linux Distribution nur in Verbindung mit kostenpflichtigen Support-Verträgen anbietet. Wie auch die kommerzielle Vorlage soll die neuste Ausgabe von CentOS bis 2024 mit Updates versorgt werden.

Auch der Funktionsumfang entspricht der Red-Hat-Distribution. Als Standard-Dateisystem wird ab Version 7 XFS eingesetzt. Außerdem unterstützt CentOS 7 jetzt Container-Virtualisierung mit Docker. Darüber hinaus bringt die Distribution jetzt von haus aus Open-VMware-Tools und Treiber für 3D-Grafikkarten mit. Ebenso werden jetzt PTPv2 und 40G-Ethernet-Karten unterstützt. Die vollständigen Release Notes findet ihr auf der Website des CentOS-Projekts.

CentOS 7: Versionen für ARM und PowerPC sollen folgen

Derzeit steht CentOS 7 nur als Download für 64bit-x86-Systeme zur Verfügung. Auf der Download-Seite von CentOS 7 könnt ihr die ISO-Datei über einen der vielen weltweiten Mirrors oder als Torrent herunterladen. In den kommenden Monaten sollen Versionen für 32bit-x86-, ARM- und PowerPC-Systeme nachgereicht werden.

via lists.centos.org

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5 Reaktionen
Frank

CentOS richtet sich eher an den Unternehmensserver. Unzählige Datei- und Druckserver laufen unnötig mit Windows inkl. der ganzen zusätzlichen CAL. Das kostet unnötig Geld und ist alles andere als Performant.

Auch für AD und Kollaboration ist Windows nicht zwingend erforderlich. Exchange kann wunderbar durch Zarafa ersetzt werden. Professionelles DMS bekommt man mit Alfresco. AD ist ebenfalls vorhanden.

Ein kleines Netzwerk mit ein paar Servern und ein paar dutzend Nutzern ist dann selbst ohne MS Wartungsvertrag alleine durch den Wegfall der Lizenzen etliche zehntausend Euro günstiger. Und immer aktuell... kommt CentOS8 reicht ein Befehl und es wird aktualisiert.

Man muss Linux auf dem Client nicht erzwingen, auf dem Server allerdings ist es mehr als eine Alternative... es ist die logische Entscheidung.

Karsten Peters

... und ich glaube, PDF in der Druckvorstufe klappt auch noch nicht so richtig. Hab' eigentlich nur dafür noch andere OS, sonst schon alles andere auf Linux umgestellt.

Tobias

Ähm, ich Scribus zu InDesign ist wie GIMP zu Photoshop ...

Tobias

Und Illu und InD (Illustrator und InDesign) fehlen mir. Klar, zu Illustrator gibt es Scribus, aber das ist wie Gimp zu Photoshop. Und Illustrator ist deutlich besser als Inkscape.

Ups, alles von Adobe ... Hmm, lässt sich leider nicht ändern ...

Thomas

Klingt toll. Ich würde soooo gerne auf Linux setzen... wären da nicht Photoshop und Illustrator die per Wine einfach nicht gut laufen.

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