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Gadgets & Lifestyle

CES 2014: Neuer 3D-Drucker für 499 Dollar will Massenmarkt erobern

da Vinci. (Bild: XYZprinting)

XYZprinting hat auf der CES 2014 trotz großer Neuerungen bei Marktführern wie MakerBot und 3D Systems für Aufsehen gesorgt: Das taiwanesische Unternehmen hat mit dem „da Vinci” einen 3D-Drucker für unter 500 US-Dollar präsentiert.

Las Vegas bietet dieser Tage zahlreiche Neuheiten, auch in Sachen 3D-Druck. Auf Neuvorstellungen von MakerBot und 3D Systems folgt jetzt XYZprinting. Das taiwanesische Unternehmen will seinen „da Vinci” ab März dieses Jahres für 499 US-Dollar verkaufen. Trotz des kleinen Preises bietet der 3D-Drucker eine Druckfläche von immerhin knapp 20 Zentimetern im Quadrat. Durch den Fokus auf Einsteiger druckt der „da Vinci” hinter einer verschlossenen, aber durchsichtigem Hülle.

da Vinci: Ein ordentliches Einsteigergerät für rund 500 US-Dollar

Der da Vinci soll nur 499 US-Dollar kosten. (Quelle: XYZprinting)
Der da Vinci soll nur 499 US-Dollar kosten. (Bild: XYZprinting)

Käufer des „da Vinci” müssen den 3D-Drucker nicht mühsam zusammensetzen. Laut XYZprinting ist er schon „out-of-the-box” voll funktionstüchtig. Auch mit einer Datenbank für 3D-Designs sowie einem einfachen Druckvorgang wollen die Taiwanesen bei Endanwendern punkten. Hinzukommen unter anderem automatische Software-Updates.

Der beim Druckvorgang abgeschlossene 3D-Drucker soll Nutzer vor den damit einhergehend hohen Temperaturen und schützen. Laut PCMag bietet der „da Vinci” darüber hinaus zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Mit der angeschlossenen Datenbank XYZ World scheint der taiwanesische Hersteller auch an einer Community zu arbeiten: Sie beinhaltet für Einsteiger fertige 3D-Designs, bietet Nutzern aber zusätzlich eine Upload- sowie Bewertungsfunktion.

Der „da Vinci” ist laut XYZprinting ab März dieses Jahres für 499 US-Dollar erhältlich. Interessenten können den 3D-Drucker schon jetzt vorbestellen, unklar ist aber, ob auch eine Lieferung nach Deutschland möglich ist. Laut Unternehmensangaben arbeite man schon jetzt an teureren und komplexeren Nachfolgemodellen, die unter dem Namen da Vinci 2.0 und da Vinci 2.1 laufen sollen.

CES 2014

via www.pcmag.com

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Eine Reaktion
Jupp

Wer einen 3D-Drucker kauft der will damit in den meisten Fällen seine Ideen umsetzen, also eigene Sachen bauen. Bei den anderen ist es sicher eher etwas was auf lange Sicht als Statussymbol im Regal verstaubt, damit man sagen kann "Ich hab einen 3D-Drucker".
Oder man druckt alle 6 Monate ein Ersatzteil das man für 10€ kaufen könnte mit einem Drucker der knapp 500€ kostet. Damit hat man den Kaufpreis nach 25 Jahren wieder drin (Filament nicht mit berechnet). Dann gibt es aber sicher schon 3D-Drucker in jedem Copyshop.

Wenn man aber sowieso seine eigenen Entwürfe bauen will, was wäre dann so schlimm daran den Drucker selber "mühsam zusammenzusetzen"?
Da empfehle ich sich mal über das RepRap-Prinzip zu informieren: http://reprap.org/
Das ist ein ganzes Openhardware-3D-Drucker-Ecosystem.
Man kann sich ein Gerät komplett auf eigene Faust bauen, aber es gibt auch Kits die man nur noch "mühsam zusammensetzen" muss: http://gadgets3d.eu/ (Auch für unter 500€)

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