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Ratgeber

10 Charaktere unter der Lupe: Welcher Design-Typ bist du?

Verschiedene Charaktere gibt es in allen Berufen, und so auch verschiede Design-Typen. Wir haben zehn verschiedene rausgesucht, vielleicht findest du dich in dem ein oder andere ja wieder?

Hast du dich schon mal gefragt, ob du besser bist als andere Designer? Oder nur einer von vielen? Meistens treffen beide dieser Fragen zu. Es gibt Vielzahl unterschiedlicher Designer – und alle versuchen sich irgendwie Jobs zu angeln, jeder auf einem anderen Weg. Trotzdem gibt es einige Charakterzüge, die einen Design-Typ ausmachen – und zugegeben: Meist haben wir von allen ein Stück.

1. Der Workaholic

(Grafik: Shutterstock.com)
(Grafik: Shutterstock.com)

Der Workaholic denkt, es ist die Antwort auf alles, unendlich viel Zeit in Projekte zu stecken. Auf der einen Seite ist es natürlich gut, wenn Leute das Beste aus sich rausholen wollen, auf der anderen Seite geht so aber auch zu viel Zeit verloren – und das bedeutet: weniger Zeit für andere Projekte.

Wenn du nach Stundenlohn bezahlt wirst, wird es im Vergleich zu anderen Designern wahrscheinlich sehr teuer und das kann schnell nach Hinten losgehen. Wenn du nach Projekten bezahlt wirst musst du auf passen, dass du nicht zu viel Energie in ein Projekt steckst, was das Geld am Ende nicht wert ist. Es ist also wichtig zu wissen wann Ende ist und überzeugter von seiner eigenen Arbeit zu werden.

2. Der Überzeugte

Überzeugung ist gut. Ein überzeugter Designer weiß, dass er seine Arbeit gut macht und glaubt an sein Bauchgefühl, wenn es um Entscheidungen geht. Allerdings sollte man das mit Vorsicht genießen, denn bei zu viel Überzeugung kann man schnell die Meinung anderer verpassen und vergessen, auch mal ein kritisches Auge auf seine eigenen Designs zu werfen. Die Balance macht es also.

3. Der nervöse Designer

Nervöse Designer sind nicht überzeugt von ihrer eigenen Arbeit, liefern dementsprechend auch nichts Gutes beim Kunden ab und bekommen kein gutes Feedback – das kann schmerzhaft sein. Aber manchmal kann schon das kleinste positive Feedback helfen, Vertrauen aufzubauen. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, sollte seine Routine durchgehen und sich fragen, ob ein anderer Job vielleicht der bessere Weg wäre.

4. Der Durchschnitts-Design-Typ

Wie der Name schon sagt, ist dieser Typ nur ein Durchschnitts-Designer. Das bedeutet nicht, dass jemand schlecht oder weniger geeignet ist – aber eben einer in der Mitte von vielen Tausend, der nicht heraussticht. Viele Designer befinden sich in dieser Kategorie und arbeiten mit ihrem Durchschnittswissen an regelmäßigen Projekten.

5. Das kreative Durcheinander

Das Typ „Kreatives Durcheinander“ hat eine Menge an Projekten gleichzeitig. Zusätzlich hat er neben dem Designen noch viele weitere Tasks offen – meist persönliche Projekte und Träume. Leider kann das Durcheinander auch gefährlich werden, wenn die Kontrolle verloren und alles angefangen, aber nichts fertig wird. Ein balanciertes Leben und vor allem Zeitmanagement spielen hier eine wichtige Rolle – manche Sachen haben mehr Priorität als andere.

6. Der balancierte Design-Typ

Der balancierte Design-Typ. (Grafik: Shutterstock.com)
Der balancierte Design-Typ. (Grafik: Shutterstock.com)

Dieser Design-Typ ist die Erfolgsversion des kreativen Durcheinanders. Er hat viele Projekte, weiß aber, was und wie priorisiert wird. Mehrere Projekte gleichzeitig zu haben, ist für ihn eine gute Sache – denn er weiß, wie er sie handlen kann. Diese Art von Designer hat den Sinn einer balancierten und gleichzeitig befriedigenden Arbeit verstanden.

Wir haben schon einige Artikel über Work-Life-Balance auf t3n.de veröffentlicht – egal ob Angestellter, Freelancer oder Unternehmensleiter, für alle sind Tipps dabei.

7. Der einzigartige Designer

Meistens lebt dieser Designer mehr für die Arbeit als für das Geld – eine fokussierte und selten gesehene Person. Er hat nicht immer ausreichende oder dauerhafte Projekte, aber wenn, dann sind es riesige Projekte auf Empfehlungen – wegen seiner auffallenden Designs. Häufig sind das Designer, die nur in Teilzeit Arbeiten.

8. Der Trendsetter

Der Trendsetter kann sein eigenes Unternehmen leiten oder zumindest mit größeren arbeiten – oft sind Trendsetter auch Freelancer. Um in dieser Position zu bleiben, muss der Trendsetter immer auf dem neuesten Stand sein, die neueste Technik haben und beherrschen, wissen, was auf dem Markt gefragt ist und in der Szene bekannt sein.

In diesem Artikel findest du Inspirationen, was uns 2016 an Webdesign-Trends erwartet.

9. The Copycat

Traurig, aber wahr: Viele Designer kopieren Arbeiten – oft auch Arbeiten, an denen andere über einen längeren Zeitraum gearbeitet haben. Das ist nicht nur ein Unding, sondern kann dich im schlimmsten Fall deinen Job kosten. Man muss lernen, richtig zu forschen und Trends in seine eigene Arbeit umzuwandeln – ohne jemanden zu kopieren.

Bevor du irgendwo was kopierst, solltest du dir diese „30-tägige Challenge“ angucken.

10. Der Ego-Designer

Er hat ein großes Ego, und wahrscheinlich haben wir ihn alle schonmal getroffen. Er glaubt, er wäre ein Trendsetter oder seine Designs wären der absolute Hingucker – jedes einzelne. Diese Person muss mehr auf Feedback hören und realistischer werden. Spätestens bei einer Absage für einen neuen oder erneuten Auftrag fragt sich der Ego-Designer, warum.

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2 Reaktionen
An den Leser denken

Form follows Function
Seller follows Buyer/Customer
...
Bei der Typografie/Schriftsatz wird massiv an der Rezeptions-Optimierung für den LESER gedreht.

Anonymous

"Traurig, aber wahr: Viele Designer kopieren Arbeiten – oft auch Arbeiten, an denen andere über einen längeren Zeitraum gearbeitet haben. Das ist nicht nur ein Unding, sondern "

...liegt in der Natur der Sache. ;)

Schon klar, wie das gemeint ist, aber ist jetzt jeder, der Flat UI verwendet, eine Copy Cat? :p Von anderen lernen heißt auch Design-Trends aufzugreifen. Soll natürlich nicht heißen die eins zu eins zu übernehmen.

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