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Charles Hoskinson über Konkurrenz: „Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als uns zu kopieren“

Es gibt zahlreiche Smart Contract-Plattformen auf dem Markt. Wie Cardano- und Ethereum-Mitbegründer Charles Hoskinson nun erklärt, seien die meisten anderen Projekten lediglich Kopien.

2 Min. Lesezeit
Cardano-Gründer Charles Hoskinson ist für seine starken Meinungen bekannt. (Bild: t3n / Youtube)

Ethereum, Solana, Cardano, Polkadot, Avalanche und viele mehr – es gibt immer mehr Smart Contract-Plattformen, die das Blockchain-Trilemma zwischen Skalierbarkeit, Dezentralität und Sicherheit lösen wollen. Hier kommt es stets auch zu der Frage, welches der aktuell vielversprechendsten Projekte sich wirklich durchsetzen wird. Seit Jahren als potenzieller „Ethereum-Killer“ gilt dabei Cardano (ADA) von Ethereum-Mitbegründer Charles Hoskinson. Dieser hat sich nun in einem Gespräch mit Daniel Gambardello zur aktuellen Situation geäußert und dabei vor allem konkurrierende Projekte kritisiert.

Hoskinson sieht keinen Mehrwert in konkurrierenden Projekten

Hoskinson hebt hervor, dass die Nutzer des Cardano-Ökosystems durch den Besitz von ADA am Staking oder Aufbau des Netzes beteiligt sind. Zudem können ADA-Holder an Abstimmungen teilnehmen und so den zukünftigen Weg mitbestimmen. Andere Projekte hingegen würden zwar offiziell schnellere Fortschritte hinsichtlich der Implementierung erzielen, dabei allerdings nichts Neues kreieren.

„Ich schaue mir die Roadmaps der Konkurrenten an und sehe dort nichts, was die Zukunft einfangen würde. Ich sehe immer wieder die gleichen vorhersehbaren Schlagworte TPS [Transaktion pro Sekunde], unendlich skalierbar, sie sagen einfach nur Sachen“, so Hoskinson über die Konkurrenz.

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Hoskinson ist der Meinung, dass viele Projekte Ethereum kopieren und daher ebenfalls darauf angewiesen sind, viele Protokolle im Laufe der Zeit zu verändern. So macht es aktuell auch Ethereum mit dem Upgrade auf Ethereum 2.0 und dem damit einhergehenden Wechsel auf den Proof-of-Stake-Konsensmechanismus. Das Problem sei, dass diese Projekte jedoch weder die gleiche Anzahl an Nutzern hätte noch genug Geld und Zeit, um all dies schnell bewerkstelligen zu können. So bleibe den meisten Projekten keine andere Möglichkeit, als eine einfache Kopie von Ethereum- oder Cardano-Protokollen zu erstellen.

Cardano-Ökosystem wächst: 70 neue Smart Contracts in einem Monat

Seit dem 12. September 2021 sind Smart Contracts auf der Cardano-Blockchain endgültig Realität. Entscheidend hierfür war das Alonzo-Update, welches zuvor mehrmals verschoben worden war. Nun machen sich auch die Erfolge, die das Cardano-Netzwerk erzielt, immer deutlicher bemerkbar. Zwischen dem 13. Dezember 2021 und 13. Januar 2022 seien laut Cardano Blockchain Insights stolze 72 Smart Contracts hinzugefügt worden. Insgesamt ist die Anzahl damit auf 969 Smart Contracts angestiegen. Auch Monate nach der Einführung erfreut sich das Netzwerk also weiterhin größter Beliebtheit.

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