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Außergewöhnlicher Lebenslauf: Diese Frau nutzt einen Chatbot

(Foto: Shutterstock)

Ein Lebenslauf als interaktiver Chatbot? Diese Frau hat es ausprobiert, und verrät auch, wie sie das angestellt hat.

Lebenslauf als Bot: Kann das funktionieren?

Vom Facebook-Messenger über Telegram und Skype bis hin zu Slack: Sie alle wollen ihren Messaging-Angebote als Plattform für Chatbots etablieren. Bei dem derzeitigen Hype stellt sich allerdings die Frage, wofür sich solche Bots denn nun eigentlich verwenden lassen. Eine ungewöhnliche Antwort darauf hat die Marketing-Angestellte Esther Crawford gefunden: Sie hat einen Bot eingerichtet, der interessierten Firmen ihren Lebenslauf vorstellt.

Ihr EstherBot gibt per SMS oder den Facebook-Messenger Auskunft über ihre Person. An der Stelle sei erwähnt, dass wir bei einem kleinen Test mit sehr langen Antwortzeiten konfrontiert waren. Das steht natürlich im Gegensatz zu dem, was wir uns von einem automatisierten Chatbot erwarten. Mit genügend Geduld zeigte uns der Bot aber immerhin ein Foto von Crawford und gab weitere Details zu ihrem Leben Preis.

Bot statt Lebenslauf: So sieht der EstherBot in Aktion aus. (Screenshot: messenger.com)
Bot statt Lebenslauf: So sieht der EstherBot in Aktion aus. (Screenshot: messenger.com)

Lebenslauf-Bot: So funktioniert der EstherBot

Trotz der schwerwiegenden Latenzprobleme ist die Idee einen Chatbot als Ersatz für einen gewöhnlichen Online-Lebenslauf einzusetzen natürlich trotzdem ziemlich clever. Zumal Crawford als Marketer nicht über die notwendigen Coding-Kenntnisse verfügte, um den Bot selbst zu programmieren und sich auf vorgefertigte Tools und Dienste verlassen musste. Konkret nutzte sie den kostenlosen Anbieter Smooch und passte lediglich das Bot-Template des Anbieters an.

Wer sich dafür interessiert, wie sie das gemacht hat, kann es in diesem Medium-Artikel von ihr nachlesen. Den Bot-Quellcode samt vereinfachter Smooch-Anleitung findet ihr auf GitHub. Und wer weiß, vielleicht finden Vorstellungsgespräche eines Tages wirklich automatisiert über Chatbots statt. Zumindest könnten sie beide Seiten damit die üblichen Fragen sparen. Bis dahin bleibt das Ganze lediglich eine nette Idee, mit der sich aber immerhin Aufmerksamkeit generieren lässt.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Mein Bot versteht mich! Plattform soll die Entwicklung smarter Chatbots enorm vereinfachen“.

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3 Reaktionen
Christian

Also ich lasse meine Kommentare hier auf t3n schon seit Jahren von einem Bot schreiben ;-)

Steffen

Dann schreiben Firmen noch einen bot, der sich mit dem anderen bot unterhält.

Anonymous

Wird spanned:
-> "ANSCHREIBEN"
"LEBENSLAUF"
"ZEUGNISSE"
<- Dateien

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