Tool-Tipp

Für den Terminal-Nerd: Chattt lässt dich in der Kommandozeile chatten

(Grafik: Shutterstock)

Du willst das Terminal fürs Chatten mit den Kollegen nicht verlassen? Chattt bringt dir dafür einen Client direkt in dein Arbeitswerkzeug. 

Wer den ganzen Tag im Terminal arbeitet, kann beispielsweise direkt daraus Suchanfragen bei Github, Google und Wikipedia starten oder sein Timetracking direkt an Ort und Stelle erledigen. Mit Chattt gelingt das auch für die Absprache mit Kollegen.

Chattt lässt sich über NPM installieren

Das Tool lässt sich einfach über die Paketverwaltung NPM installieren. Mit npm install -g chattt ist das erledigt. Danach könnt ihr das Tool einfach per chattt aufrufen, woraufhin es sich automatisch mit dem Server verbindet. Ihr sucht euch daraufhin noch euren eigenen Usernamen aus und gebt an, welchen Chat-Raum ihr betreten wollt.

Über den Befehl „chattt“ lässt sich das Tool im Terminal aufrufen. (GIF: @aviaryan / Github)

Über den Befehl „chattt“ lässt sich das Tool im Terminal aufrufen. (GIF: @aviaryan/Github)

Chattt liegt auf Github und auch die Server-Software, die es im Hintergrund braucht, findet ihr dort. Auch dieser lässt sich selbst betreiben. Der Macher hostet den Default-Server auf Glitch und empfiehlt den Dienst auch den Nutzern, da sich darüber ein kostenloser Chattt-Server betreiben lässt.

Chattt setzt auf socket.io

In seiner Readme schreibt der Macher auch, dass sein Anspruch nicht war, mit IRC zu konkurrieren oder andere Features zu implementieren. Ziel war es, ein Projekt mit socket.io und der Terminal-Interace-Library Blessed umzusetzen.

Für kleine Unternehmen, die den Open-Source-Gedanken unterstützen wollen oder noch nicht auf Lösungen wie Slack oder ähnliches setzen, dürfte die Anwendung durchaus einen Blick wert sein. Und für Gespräche unter Terminal-Nerds auf jeden Fall.

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