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Wir checken E-Mail und Slack 40 Mal am Tag – und weitere spannende Fakten zur Produktivität

(Foto: Shutterstock)

Ein Anbieter eines Zeiterfassungs-Tools hat insgesamt 225 Millionen Arbeitsstunden seiner Nutzer ausgewertet. Wir werfen einen Blick auf die Ergebnisse.

Produktivität: Wie genau verbringen wir eigentlich unsere Arbeitszeit?

40 Mal am Tag überprüfen wir unsere E-Mails oder andere Kommunikationskanäle wie Slack oder Hipchat. Insgesamt verwenden wir darauf 75 Minuten täglich. Das hat eine Untersuchung der Nutzerdaten des Zeiterfassungs-Tools Rescuetime ergeben. Insgesamt wurden dazu 225 Millionen mit der App erfassten Arbeitsstunden ausgewertet. Die meiste Zeit für unsere E-Mails wenden wir wenig überraschend am Montagmorgen auf. Im Verlauf der Woche lässt das zwar nach, dennoch bleibt das Medium unser ständiger Begleiter im Arbeitsleben.

Laut der Analyse der Nutzerdaten wechseln wir bei der Arbeit im Schnitt 300 Mal zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her. Das ist problematisch, denn jeder Wechsel zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten kostet letztlich auch Zeit, da wir uns jeweils an die neue Aufgabe anpassen müssen. Als wäre das nicht genug, sollen wir auch sieben Prozent unseres Arbeitstages im Social Web verbringen.

Wie aussagekräftig sind diese Daten?

Die Datenbasis von 225 Millionen Arbeitsstunden macht die Analyse des Time-Tracking-Anbieters durchaus interessant. Allerdings stellt sich natürlich die Frage, inwieweit die Nutzerstruktur des Dienstes Einfluss auf die Ergebnisse hat. Wir wissen beispielsweise nicht, in welchem Maße das Werkzeug eher von Freelancern oder von Angestellten genutzt wird. Wenn wir die von den Rescuetime-Nutzern auf E-Mails verwendete Zeit mit anderen Studien dazu vergleichen, fällt auf, dass sie sogar vergleichsweise wenig Zeit dafür aufbringen.

Eine kanadische Studie zur E-Mail-Nutzung kam 2017 beispielsweise zu dem Schluss, dass wir beinahe doppelt so viel Arbeitszeit dafür aufbringen, als die Rescuetime-Nutzer. Das wiederum deckt sich auch mit anderen Studien, auch wenn die Zahlen immer ein wenig variieren. Eine mögliche Erklärung dafür: Vielleicht achten Nutzer von Zeiterfassungs-Tools sowieso etwas genauer darauf, wie viel Zeit sie für welche Tätigkeiten aufwenden. Immerhin nutzen sie ja genau dafür ein Zeiterfassungsprogramm.

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