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Börsenzugänge dicht: China verschärft Kampf gegen Bitcoin-Handel

(Foto: dpa)

China verschärft einem Bericht zufolge den Kampf gegen den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Insidern zufolge stehen jetzt Online-Plattformen und mobile Apps im Visier.

Bitcoin-Verbot: Nach den Minern sind Online-Plattformen dran

Im vergangenen Jahr hat China gegen heimische Bitcoin-Börsen und sogenannte Initial Coin Offerings (ICO) mobil gemacht. Zuletzt waren Berichte aufgetaucht, nach denen es künftig den Bitcoin-Minern des Landes an den Kragen gehen soll. Die gehören zu den größten Schürfern der digitalen Währung und schauen sich schon nach anderen Standorten, etwa in Island, den USA oder Kanada um. Jetzt will China den Zugang zu in- und ausländischen Handelsplattformen ganz verbieten, wie Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet.

China macht gegen Bitcoin und Co. mobil. (Grafik: Shutterstock)

Welche Plattformen und Apps unter ein mögliches Verbot fallen könnten, ist nicht bekannt. Eine entsprechende Anfrage an die chinesische Zentralbank wurde bisher nicht beantwortet. Die Behörden sollen laut den Insidern, die nicht namentlich genannt werden wollten, jedenfalls auch gegen Privatpersonen und Unternehmen vorgehen wollen, die Services im Zusammenhang mit dem Handel von Kryptowährungen anbieten, heißt es in dem Bericht. Kleine Transaktionen zwischen Privatpersonen (Peer-to-peer) seien demnach aber nicht betroffen.

Bitcoin-Kurs: Unbeeindruckt von Nachrichten aus China

Der Kurs des Bitcoin ließ sich von den neuerlichen schlechten Nachrichten aus China kaum irritieren. Trotz eines kurzen Rückgangs zu Mittag kletterte der Preis für einen Bitcoin laut Coinmarketcap über den Tag hinweg um rund fünf Prozent. Zuletzt hatten Berichte über das Vorgehen der chinesischen Behörden regelmäßig für kräftige Einbrüche bei den Kursen der digitalen Währungen wie dem Bitcoin gesorgt. Auch Vertreter von Behörden anderer Länder hatten zuletzt vor Kryptowährungen gewarnt.

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