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Chinesischer Autokonzern steckt 50 Millionen Euro in Volocopter

Volocopter-Flugtaxi Volocity. (Foto: Volocopter)

Das deutsche Flugtaxi-Startup Volocopter hat im Rahmen einer Series-C-Finanzierungsrunde 50 Millionen Euro eingenommen. Angeführt wurde die Runde von der chinesischen Volvo-Mutter Geely.

Ende August hatte Volocopter mit dem Volocity ein neues Flugtaxi-Modell vorgestellt, das speziell für Flüge in Innenstädten geeignet sein soll. Ein erstes Closing seiner Series-C-Finanzierungsrunde hat Volocopter jetzt insgesamt 50 Millionen Euro in die Kassen gespült. Das Geld soll, wie Volocopter mitteilt, auch dafür genutzt werden, um den Zertifizierungsprozess des Volocity mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit voranzutreiben. Das City-Flugtaxi soll in den kommenden drei Jahren auf den Markt kommen.

Volocopter-Flugtaxi Volocity in Bildern
Volocopter-Flugtaxi Volocity. (Foto: Volocity)

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Die Finanzierungsrunde wurde von dem chinesischen Autokonzern Geely angeführt, dem etwa der schwedische Autobauer Volvo gehört. Darüber hinaus sollen sich weitere neue und bestehende Investoren aus Europa, Amerika und Asien an der Runde beteiligt haben. „Die Finanzierungsrunde erlaubt es uns, die Realisierung von Urban Air Mobility mit großer Dynamik voranzutreiben und weiterhin zielführend mit dem Geld unserer Investoren umzugehen“, sagte Volocopter-CEO Florian Reuter.

Investition in Volocopter: Zweites Series-C-Closing geplant

Die Summe des bisher in das deutsche Flugtaxi-Startup investierten Geldes stieg damit auf 85 Millionen Euro. Die Gründer Stephan Wolf und Alexander Zosel bleiben nach eigenen Angaben weiterhin zusammengenommen größter Anteilseigner. Neben Geely ist Daimler mit zehn Prozent als strategischer Investor an Bord. Außerdem hält Intel laut FAZ 8,5 Prozent der Anteile. Über ein zweites Closing verhandelt Volocopter derzeit mit strategischen und reinen Finanzinvestoren.

Geely, das schon mit Daimler kooperiert, und Volocopter planen zudem ein Joint-Venture. Damit sollen Flugtaxis von Volocopter auf den chinesischen Markt gebracht werden. Der chinesische Autokonzern ist nach Angaben von Chairman Li Shufu derzeit dabei, sich vom reinen Automobilhersteller in ein Mobilitätstechnologie-Unternehmen umzuwandeln. Neben Flugtaxis und der Elektrifizierung der Autoflotte sollen dazu auch Ride-Hailing-Services gehören.

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