Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Podcast

FDP-Chef Christian Lindner fordert CERN für künstliche Intelligenz in Europa

Christian Lindner fordert im t3n Podcast ein CERN für künstliche Intelligenz (Foto: dpa / Michael Sohn)

FDP-Chef Christian Lindner fordert im t3n Podcast eine gemeinsame europäische Anstrengung, um die Grundlagenforschung im Bereich der künstlichen Intelligenz voranzubringen. Vorbild könnte das CERN sein.

Christian Lindner hat mit der FDP im vergangenen Jahr den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft. Unter dem Wahlkampfmotto „Digital First. Bedenken Second“ hat Lindner die FDP auch als Partei für digitalen Fortschritt vermarktet. Auch heute noch plädiert er sehr stark für weniger Ängste bezüglich neuer Technologien. „Wir sollten uns nicht von Bedenken und Ängsten gefangen nehmen lassen, sondern (...) alles dafür tun, dass die Chancen bei uns genutzt werden, sodass aus dem technologischen Fortschritt auch ein sozialer Fortschritt wird.“

Ein CERN für künstliche Intelligenz

Damit das gelingt, muss das Potenzial neuer Technologien erforscht werden. So plädiert Lindner auf Europaebene für eine deutlich stärkere Förderung im Bereich der künstlichen Intelligenz. Als Beispiel nennt er das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, die 1953 von zwölf europäischen Staaten gegründet wurde. „Vielleicht brauchen wir für KI so etwas jetzt auch: eine europäische Initiative in diesem Bereich mit hohen Fördergeldern.“

Auch für den Bildungsbereich hat Lindner eine konkrete Forderung formuliert. „Ich wünsche mir, dass eine Bundesregierung Micro-Degrees und Weiterbildungsmaßnahmen in einer bestimmten Form vergleichbar macht.“ Ähnlich wie das Creditpoint-System an Hochschulen wünscht sich der FDP-Chef eine ähnlich standardisierte Systematik für den Bildungs- und Lernbereich außerhalb des akademischen Betriebs.

Christian Lindner: „Die Arbeit wird uns nicht ausgehen“

Print-Chefredakteur Luca Caracciolo hat Christian Lindner in Berlin getroffen und mit ihm über die Digitalisierung in Deutschland, die Regulierung der Plattform-Ökonomie, die europäische Förderung von KI-Forschung und über die Zukunft der Arbeit gesprochen. Zu letzterem hat der FDP-Chef einen klaren Standpunkt: „Die Arbeit wird uns nicht ausgehen.“ Laut Lindner werden zwar Jobs wegfallen, allerdings auch neue entstehen. Zudem müssten die demographische Entwicklung sowie der Fachkräftemangel berücksichtigt werden. „Wenn es durch die Digitalisierung gelänge, mit weniger Aktiven unseren Wohlstand zu sichern, täte uns das gut – ansonsten fallen wir in die demographische Falle hinein“, so Lindner.

t3n Podcast abonnieren

Ihr könnt den t3n Podcast bequem in der Podcast-App eurer Wahl abonnieren. In der Regel findet ihr den Podcast, wenn ihr ihn dort einfach sucht. Ansonsten könnt ihr auch den RSS-Feed manuell in der App eingeben.

Sponsorhinweis: Der heutige Podcast wird von Ottonova präsentiert – der komplett digitalen Krankenversicherung: https://ottonova.de/t3n

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Nope

Die EU muss wirklich endlich mal in die Zukunft investieren. Ich möchte in Zukinft nicht von einer US oder Asia K.I abhängig sein.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen