Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Sein Startup ist erst wenige Wochen alt – doch er träumt schon vom Börsengang

(Foto: © Christian Reber)

Der Wunderlist-Erfinder Christian Reber will es nochmal wissen: Sein neues Startup mit dem Namen Pitch soll nichts Geringeres als ein Powerpoint für die Slack-Generation entwickeln.

Zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar zahlte Microsoft 2015 für 6Wunderkinder, das Startup hinter der bekannten To-do-App Wunderlist.

Pitch soll das Slack für Präsentationen werden

Mit Pitch hat Gründer Christian Reber vor wenigen Wochen ein neues Startup gegründet. Diesmal will er den Markt für Präsentationssoftware aufrollen und eine moderne Alternative zu Powerpoint vorlegen. Wie Reber in einem Interview mit dem Startup-Magazin Berlin Valley verraten hat, will er sich bei Pitch unternehmerisch vor allem am beliebten Team-Messenger Slack orientieren. Das Ziel sei es, direkt mit einer „hochqualitativen und durchdachten“ App an den Start zu gehen.

„Wir haben uns gefragt, wie man Präsentationen für die nächste Generation, die Slack-Generation, bauen kann. Hierbei spielen vor allem Integrationen eine wichtige Rolle. Nehmen wir an, du bist CFO und willst einen Cashflow-Chart bauen. Derzeit musst du dazu in dein Accounting-Tool gehen, Daten exportieren, in Excel aufbereiten und dann als Screenshot wieder in dein Präsentationstool einfügen. Wir hingegen wollen diese Tools integrieren“, sagte Reber dem Magazin. „Alle Daten werden über eine API importiert und dann in Pitch automatisch intelligent angezeigt.“

Christian Reber träumt vom nächsten SAP

Dazu, so Reber im Interview, schaue sich Pitch zunächst alle Wettbewerber an, um zu verstehen, warum die einen erfolgreich und die anderen gescheitert sind. Zwar soll es bereits eine funktionierende App geben, Reber will sich jedoch dieses Mal mehr Zeit nehmen, bevor er damit an den Markt geht.

Gegenüber Berlin Valley erklärt Reber, dass ihm die Schaffung eines großen deutschen Technologiekonzerns vorschwebt. „Der ultimative Ritterschlag wäre ein Börsengang“, sagte Reber. Allerdings räumte der Unternehmer ein, dass nicht alle der Pitch-Mitbegründer in derselben Situation sind wie er und sie einem frühen Exit daher unter Umständen eher zustimmen könnten – sollte sich nochmal die Gelegenheit bieten.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.