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Chrome 55: Erstmals standardmäßig HTML5 vor Flash im Browser

(Bild: Google)

Google macht im Kampf gegen Flash den nächsten Schritt: Mit Chrome 55 wird erstmals standardmäßig HTML5 vor Flash bevorzugt. Es gibt aber einige Ausnahmen.

Chrome: Version 55 will Flash den Garaus machen

Adobes Multimedia-Format Flash steht seit Jahren vor allem wegen seiner Sicherheitslücken in der Kritik. Zahlreiche Internetgrößen setzen daher eher auf HTML5 statt auf Flash. So blockiert etwa wie der Googlewatchblog berichtet.

Google will Flash den Garaus machen – Chrome 55 macht einen weiteren Schritt nach vorn. (Bild: Google)

Google will Flash den Garaus machen – Chrome 55 macht einen weiteren Schritt nach vorn. (Bild: Google)

Bei Google selbst ist Flash schon aus den meisten Angeboten und von der Plattform eliminiert worden. Ab Anfang 2017 soll auch in Googles Werbenetzwerk die Auslieferung von Flash-Inhalten gestoppt werden. Chrome 55 blockiert Flash jetzt standardmäßig und hat HTML5 zum Standard erhoben. Webseiten, die nur Flash-Inhalte enthalten, müssen von den Nutzern explizit freigeschaltet werden. So behalten die Nutzer die Kontrolle darüber, ob sie sich Flash anzeigen lassen wollen oder nicht. Der Vorteil für Google ist, dass dadurch auch wenig technikversierte Nutzer darüber aufgeklärt werden, dass Flash eine veraltete Technologie ist.

Chrome 55: Flash-Ausnahmen bei Youtube, Facebook und Amazon

Allerdings muss Google bei einem seiner eigenen Angebote, nämlich Google Play Music, noch immer auf Flash setzen. Darüber hinaus wird in den kommenden zwölf Monaten den zehn größten Websites, auf denen noch Flash eingesetzt wird, eine Art Schonfrist gewährt. Erst nach Ablauf des Jahres müssen Nutzer auch hier die Flash-Inhalte extra aktivieren. Die zehn Websites sind im Einzelnen: Youtube, Facebook, Yahoo, VK.com, Live, Yandex, OK, Twitch, Amazon und Mail.ru. Wann Flash endgültig aus dem Browser verdrängt wird, hat Google allerdings nicht gesagt.

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