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Tschüss, Autoplay! Chrome erlöst euch auf smarte Weise von der nervigen Browser-Funktion

(Bild: Google)

Google hat bei den Autoplay-Funktionen von Chrome nachgelegt. Der Browser lernt künftig von Nutzern und richtet sich beim automatischen Stummschalten nach deren Gewohnheiten.

Kaum etwas ist beim Surfen so nervig wie automatisch abspielende Videos oder Hintergrundmusik auf Websites. Doch nicht immer sind Autoplay-Funktionen unerwünscht; zum Beispiel wenn User einen Radio-Stream öffnen. Auf dem Desktop soll Chrome künftig anhand des Nutzerverhaltens lernen, genau diese Unterschiede zu erkennen und Autoplay-Inhalte dann gegebenenfalls automatisch stummschalten.

So lernt Google, Autoplay automatisch zu blockieren

Schon in der Vergangenheit hat Google das Stummschalten in Chrome erleichtert. Doch gerade beim Surfen mit vielen Tabs ist das nicht immer ausreichend. Nun hat Google eine neue Autoplay-Blockade eingerichtet, die von Userinnen lernt und sie dann künftig automatisch unterstützt. Werden Autoplay-Inhalte innerhalb kurzer Zeit pausiert, stumm geschaltet oder werden die betreffenden Tabs schnell wieder geschlossen, verhindert Chrome künftig das automatische Abspielen auf diesen Seiten automatisch. Haben Nutzer hingegen auf Seiten bereits Medien abgespielt, wird dort künftig Autoplay nicht blockiert.

Zu Beginn arbeitet Chrome mit einer Whitelist von 1.000 Seiten, bei denen der überwiegende Nutzeranteil Medien mit Sound wiedergegeben hat. Diese Liste ändert sich dann individuell für jeden User anhand des Surfverhaltens. Anfangs kann es daher auch vorkommen, dass Chrome ein klares Signal braucht, ob Autoplay auf einer Webseite erwünscht ist oder nicht, indem aktiv auf Play geklickt werden muss. Insgesamt blockiert die neue Richtlinie etwa die Hälfte der unerwünschten Autoplay-Vorgänge.

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