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Chrome: 4 kostenlose Plugins, die das Tab-Chaos beseitigen

Tab-Chaos: 4 kostenlose Chrome-Plugins, die helfen. (Grafik: Shutterstock-Nelelena)

Das Genie beherrscht das Chaos? Das mag für deine Sockenschublade zutreffen. Im Browser bedeutet Ordnung jedoch effizienteres Arbeiten. Diese Chrome-Plugins beseitigen das Tab-Chaos.

Es gibt zwei Arten von Menschen: die, die ihre Browser-Tabs unter Kontrolle haben, und die, die irgendwann im Chaos versinken und denen dann nur noch ein Neustart hilft. Dabei gibt es inzwischen einige Helferlein, die dabei unterstützen, Ordnung zu halten. Wir haben vier Chrome-Plugins zusammengestellt, die euch das Leben leichter machen können – sofern ihr euch darauf einlasst. Die Rede ist von Workona, Tabagotchi, Onetab und The Great Suspender.

4 kostenlose Chrome-Plugins, die das Tab-Chaos in den Griff bekommen

Tab-Leiste from Hell: Chrome-Plugins bringen Ordnung in den Browser. (Screenshot: t3n)

Workona: Wer viele Websites und Apps im Browser geöffnet hat, verliert leicht den Überblick. Mit Workona könnte sich das schnell ändern. Das Chrome-Plugin hilft Nutzern dabei, alle Tabs bestimmten Workspaces zuzuordnen. Anwender können sich beispielsweise einen Social-Media-Ordner anlegen und darin die offenen Tabs für Facebook, Twitter und so weiter sammeln. Ein anderes Szenario wäre ein Kommunikationsordner, in dem beispielsweise Slack oder Whatsapp Web gebündelt werden. Ebenfalls besonders: Alle Workspaces lassen sich im Team teilen, was Arbeit erspart, wenn mehrere Kollegen dieselben Web-Apps nutzen.

Hier geht’s zu Workona!

Tabagotchi: Zu viele Tabs im Browser zwingen auf Dauer nicht nur den Arbeitsspeicher in die Knie, sondern sorgen auch für Ablenkung. Wem es an Ordnungswillen mangelt, könnte es ja mal mit Empathie probieren. Tabagotchi ist ein Chrome-Plugin, das an dein Mitgefühl appelliert. Die Idee basiert auf den 90er-Megatrend des Tamagotchi, dem kleinen digitalen Haustier, das gepflegt werden muss. In dem Fall läuft das Spielchen jedoch so: Jeder zusätzlich in Chrome geöffnete Tab macht das Tabagotchi krank und wütend. Wer es nicht töten will, muss den Überblick behalten und regelmäßig aufräumen. Vielleicht hilft das ja!

Hier geht’s zu Tabagotchi!

Onetab: Auch Onetab wird gerne empfohlen – und das zu Recht: Das Plugin schließt per Knopfdruck alle Tabs, sichert jedoch die Links der zuvor geöffneten Websites und -apps und zeigt sie akkurat aufgelistet in einem Sammeltab an. Bis zu 95 Prozent Speicherreduktion soll das bewirken, erklären die Entwickler mit breiter Brust. Auf Knopfdruck kann Onetab aber auch alle Tabs auf einmal wieder öffnen. Das Plugin ist erstmals 2013 erschienen, der kleine Helfer wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und hat eine treue Fanschar hinter sich gesammelt. Wie schon Workona und Tabagotchi ist auch Onetab für Chrome kostenlos.

Hier geht’s zu Onetab!

The Great Suspender: Okay, zugegeben. The Great Suspender hilft nicht wirklich, das Chaos in den Griff zu bekommen, aber es hilft immerhin dabei, dass die Browserleistung stabil bleibt – trotz Dutzender geöffneter Tabs. Das geht so: Wie der Name schon sagt, suspendiert die Erweiterung nicht geöffnete Websites und -apps, sodass sie weniger Speicher brauchen. Der Anwender bestimmt selbst, nach welchem Zeitraum ein Tab in den vorläufigen Ruhestand geschickt wird und ob es ausreicht, dass er allein durch den Aufruf wieder aktiviert wird. Für URL, die grundsätzlich nicht suspendiert werden sollen, gibt es natürlich auch eine Whitelist.

Hier geht’s zu The Great Suspender!

Du kennst noch weitere Chrome-Erweiterungen, die das Tab-Chaos lösen? Erzähl uns davon in den Kommentaren und verrate, was das Plugin für dich so besonders macht.

Übrigens, eine ganz hervorragende Sammlung vieler nützlicher Chrome-Erweiterungen hat Andreas Floemer an dieser Stelle erstellt. Es wartet „ein bunter Gemischtwarenladen“ auf euch, so unser t3n-Autor. Lies auch: 30 praktische Erweiterungen für den Chrome-Browser

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3 Kommentare
borisch

Ich verstehe nicht, wie man so viele Tabs offen haben kann. Ich drehe ja schon bei mehr als 10 Tabs völlig durch und schließe alle, die ich nicht mehr benötige.

Zur not gibt es ja immer noch die „History“ (CTRL + H)

Tabagotchi klingt aber sehr außergewöhnlich. Werde ich mal ausprobieren ;)

Antworten
Thomas Schmidt

Ich finde auch, man muss sich einfach disziplinieren, ich habe meist nicht mehr als 6 Tabs offen. Man muss die Tabs halt einfach „abarbeiten“.

Antworten
Stefan
Stefan

Ich brauche immer schnellen Zugriff auf immer wiederkehrende Webseiten aller Art.
Das führt bei mir ganz schnell zu dutzenden Browserfenstern, die meisten davon mit mehreren oder vielen Tabs.
Die Fenster sind zudem auf zwölf nach Aufgaben geordneten virtuellen Desktops angeordnet.

Die Windows-Taskleiste ist zur Verwaltung dessen gelinde gesagt nicht ausreichend.

Was die Browserfenster angeht, ist für mich aus mehreren Gründen die Extension Session Buddy, eine große Hilfe, die u.a. eine gute Such- sowie flexible Import- und Exportfunktionen mitbringt.

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