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Chrome will Nutzer zukünftig vor unsicheren Formularen schützen

Google Chrome-Browser. (Foto: Shutterstock)

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Google plant persönliche Informationen von Chrome-Usern besser zu schützen. Dabei geht es vor allem um den Prozess der Datenübermittlung über ungesicherte Webformulare.

Google will die Datenübertragung bei Webformularen in Chrome sicherer gestalten. Ab dem M86-Build wird Chrome Formulare, die sich zwar auf sicheren HTTPS-Seiten befinden, aber nicht nachgewiesen sicher versendet werden, mit einer kleinen roten Flagge kennzeichnen. So werden die Nutzer darüber informiert, dass es sich eventuell um ein unsicheres Formular handeln könnte.

Persönliche Details, die über diese Formulare gesendet werden, könnten unter Umständen für Dritte einsehbar sein und so auch geändert werden können. Bis jetzt waren solche Formulare nur erkennbar, wenn das Schlosssymbol in der Adressleiste fehlte. Dieses Symbol signalisiert, dass eine sichere Verbindung gegeben ist. In einem Blogbeitrag schrieb Shweta Panditrao, Mitglied des Chrome-Sicherheitsteams, dazu: „Wir haben festgestellt, dass Benutzer diesen Hinweis als unklar empfanden und die mit der Übermittlung von Daten in unsicheren Formularen verbundenen Risiken nicht effektiv kommuniziert wurden.“

Verschiedene Schutzmaßnahmen vorgenommen

Bei als nicht sicher gekennzeichneten Formularen deaktiviert Chrome zukünftig die Funktion des automatischen Ausfüllens, sodass verhindert wird, dass Informationen unabsichtlich in diese Formulare gelangen. Sobald ein Nutzer sich dazu entscheidet ein Formular auszufüllen, wird ihm eine Warnung angezeigt, die darüber informiert, dass dies nicht sicher sei. Wenn sich dennoch dazu entschieden wird, fortzufahren, dann öffnet sich eine ganzseitige Anzeige, auf der die potenziellen Risiken erläutert werden und erneut gefragt wird, ob fortgefahren werden soll. Diese Meldung muss vom Nutzer bestätigt werden, bevor das Formular endgültig abgeschickt werden kann.

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Für Entwickler spricht Chrome die Empfehlung aus, Formulare auf Websites vollständig auf HTTPS zu migrieren, um die eigenen Nutzer zu schützen. Durch die ganzen neuen Sicherheitshinweise und Instruktionen kann auch niemand mehr behaupten, nicht gewusst zu haben, dass es sich um ein unsicheres Formular gehandelt hat.

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