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Chrome OS: Neue Version sieht aus wie Windows, enttäuscht Fans

Google veröffentlichte am gestrigen Montag eine neue Version von Chrome OS. Zum Entsetzen der Fangemeinde: Die neueste Version des Betriebssystems kommt mit dem Window-Manager Aura daher, die das Betriebssystem aussehen lässt wie ein klassischer Windows-Desktop.

Chrome OS sieht in der neuesten Version aus wie ein Windows-Desktop
Chrome OS sieht in der neuesten Version aus wie ein Windows-Desktop

Chrome OS: Neue Version ähnelt einem Windows-Desktop

In den bisherigen Versionen arbeitete Chrome OS lediglich mit einem Browser und Tabs. Für jede App, die man starten wollte, musste der Nutzer einen neuen Tab im Browser öffnen. In der neuesten Version nun verfügt das Betriebssystem von Google eine Leiste am unteren Bildschirmrand, die der Taskbar von Windows ähnelt. Google nennt diese Leiste „Shelf“. Über das Klicken auf den App-Icons in dieser Leiste starten die entsprechenden Programme dann in einem Browsertab. Auch neu ist eine Funktion, die dem Launchpad in Mac OS 10.7 Lion ähnelt.

Chrome OS mit einer Taskleiste wie bei Windows
Chrome OS mit einer Taskleiste wie bei Windows

Chrome OS: Was bringt die Zukunft?

Die Wendung von Google im Design von Chrome OS ist erstaunlich. Immer wieder wurde seitens des Suchmaschinen-Riesen unterstrichen, dass Chrome OS die Zukunft des Betriebssystems sei, eben schnell, schlank und einfach. Kritiker hielten dem entgegen, dass aufgrund der zwingend erforderlichen Online-Anbindung des Betriebssystems der Einsatz für die Mehrheit der Anwender kaum sinnvoll sei. Jetzt rudert Google zurück und passt Chrome OS so an, dass es stärker einem klassischen Desktop-OS gleicht. Die starke Online-Anbindung des OS bleibt allerdings davon unberührt. Ob sich das in Zukunft auch noch ändern wird? Die Fangemeinde jedenfalls zeigt sich enttäuscht, auf Twitter überwogen die negativen Statements zu der neuen Oberfläche.

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5 Reaktionen
huettenzauber

Die Klicki-Bunti Generation verliert das Interesse an Inhalten und widmet sich mehr und mehr dem Ausdruck bzw der Form...warum auch immer.
Die Leute, die an Crome "etwas" vermissen, wissen wahrscheinlich selber nicht, warum sie was vermissen, geschweige denn was.
Aber es macht sich prinzipiell erstmal eine grundlose Enttäuschung breit.
Ähnliches Verhalten ist mittlerweile bei Apple Präsentationen zu beobachten.
Das Geschwafel von " ich hab irgendwie mehr erwartet" ist Ausdruck einer psychpsozialen Depression einer ganzen Gesellschaft, welche selber feststellen muss, daß die Sucht nach unbekannten Features zunehmend genauso unbefriedigende Ergebnisse liefert, wie die Einnahme von immer mehr Psychopharmaka.

bix

Stimmt da fehlt unten nur noch ein Balken (Taskleiste) und jeder denkt sich: Nanu das ist doch Windows 7

Fans sind traurig

Man sollte die Skins wechseln können und wissen, das es viele verschiedene gibt. Fertig.
Manche Leute wollen vielleicht die Tabs und Icons wie am Ipad haben.

Das ständig online-sein-müssen geht halt in fortschrittlichen Ländern mit everywhere-internet. Die Amerikaner wissen gar nicht, wie rückständig viele andere Länder sind um ihre Oligopole zu schützen. Der Oligopolist weiss, mit wem der Politiker ständig telefoniert. Also wird der Politiker in der Diktatur immer schön das tun, was der Oligopolist will. Also keine freien Internets wie in USA und ich glaube Lettland oder Litauen oder schnelle Internets wie in Singapur, Vietnam.
Internet ist wie Straßen: Es hätte überall zu sein.

An freie WiFi-Netze glaube ich daher erst, wenn ich sie sehe und sie nicht wie seit 10 Jahren schon ständig von Politikern versprochen und dann doch nie geliefert werden. Ganz London kriegt kostenloses WiFi für die Olympischen Spiele. Das man sowas danach dann werbefinanziert weiterbetreibt sollte klar sein.

Offline-Fähigkeit von Chrome und ein Emulator für Android-Apps und es würde vielleicht durchboosten. Dazu müsste Google lernen und dafür sorgen das man mit maximal drei Codezeilen seine Apps transparent multihoming kann und (wie Kindle) man überall dort so weitermacht wie am anderen Gerät.

Tim Kraut

Auf der einen Seite kann ichs verstehen: Bei der vorherigen Version hatte man etwas den Eindruck, das System nicht anpassen zu können und dem ganzen etwas machtlos ausgeliefert zu sein. Bei einer windowsähnlichen Oberfläche dürfte das Problem wegfallen oder zumindest reduziert werden. Außerdem dürfte der Umstieg leichter fallen.
Auf der anderen Seite wird es dadurch nicht einfacher zu bedienen. Man fügt eine zusätzliche Bedienungsebene hinzu, die nicht unbedingt nötig wäre...

Würde man attraktivere Notebooks (à la Ultrabooks) mit Chrome OS anbieten, dürfte das Problem der mangelnden Verbreitung vielleicht eher in den Griff zu bekommen sein...

dakonr

Zusätzlich kommt allerdings Chrome OS zukünftig mit einem erweiterten Support für tar, gz und bzip2 komprimierte Dateien und eine bessere Unterstützung für Multi-Monitor-Setups.

Nachzulesen hier:
http://daniel-konrad.com/2012/chrome-os-mehr-aura/

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