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Chrome warnt künftig vor Vertippern in URL

(Bild: Evan Lorne / Shutterstock.com)

Google Chrome soll in Zukunft Vertipper in URLs erkennen, was auch gegen Phishing helfen könnte. 

Wer nicht auf Autocomplete bei der Adresseingabe oder die Nutzung von Favoriten im Browser setzt, hat es mit Sicherheit beim Aufrufen von Websites noch mit dem ein oder anderen Vertippern zu tun. Google will das in Zukunft in seinem Chrome-Browser verhindern.

Bei der Falscheingabe einer URL kommt ein Hinweis unter der Adresszeile. (Screenshot: Google Chrome / ZDnet)
Bei der Falscheingabe einer URL kommt ein Hinweis unter der Adresszeile. (Screenshot: Google Chrome / ZD-Net)

Wie ZD-Net berichtet, wurde die Funktion in der aktuellen Version 70 von Chrome Canary integriert, die Chrome-Version, in die Google experimentelle Features integriert. Benannt wurde die Funktion als „Navigation suggestions for lookalike URL“. Ruft ein Nutzer beispielsweise paypai.com statt paypal.com auf, erscheint unter der Adressleiste der Hinweis, ob nicht paypal.com gemeint war. Für welche Domains die Funktion anschlägt, ist nicht bekannt, Google spricht nur von Seiten mit einem hohen „Engagement-Score“.

Feature lässt sich über die Chrome-Flags aktivieren

Aktivieren lässt sich das Feature in den Chrome-Flags der Canary-Version durch das Aufrufen von chrome://flags/#enable-lookalike-url-navigation-suggestions. Das Flag findet sich auch schon in der stabilen Chrome-Version, hat da allerdings noch nicht die gleiche Funktion.

Das Feature lässt sich in den Flag-Einstellungen von Google Chrome Canary 70 aktivieren. (Screenshot: Google Chrome / ZDnet)
Das Feature lässt sich in den Flag-Einstellungen von Google Chrome Canary 70 aktivieren. (Screenshot: Google Chrome / Z-Net)

Denkbar wäre natürlich auch, dass Google die Funktion nutzt, um auch auf bekannten Phishing-Seiten einen Hinweis anzuzeigen, gerade um den Missbrauch von Unicode-Zeichen oder Vertippern in Domains zu vermeiden.

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