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Gadgets & Lifestyle

Chromebook Pixel: Neue Version des Highend-Notebooks mit zwei USB-Typ-C-Anschlüssen

Googles Chromebook Pixel jetzt mit USB-Typ-C. (Foto: Google)

Google hat eine neue Version seines High-End-Chromebooks Pixel vorgestellt. Neben einem neuen Prozessor und mehr Speicher bietet sie auch den neuen USB-Typ-C-Anschluss, mit dem sich das Gerät aufladen und mit Daten versorgen lässt.

Apple MacBook: Nur ein einziger Typ-C-Anschluss verbaut

In den letzten Tagen wurde weltweit viel über die Zukunft von Laptops geschrieben. Mit seinem radikalen Ansatz, alle Schnittstellen zu vereinen, hat neuen USB-Stecker vom Typ C auch sanfter ablaufen kann, zeigt Google mit der neuen Version seines Chromebook Pixel.

Das neue Chromebook Pixel ist äußerlich kaum von der ersten Version aus dem Jahr 2013 zu unterscheiden. (Foto: Google)
Das neue Chromebook Pixel ist äußerlich kaum von der ersten Version aus dem Jahr 2013 zu unterscheiden. (Foto: Google)

Vor zwei Jahren hatte Google zum ersten Mal sein High-End-Chromebook gezeigt. Das Pixel sorgte schon von Anfang an für Aufsehen, weil es leistungstechnisch deutlich aus der restlichen Chromebook-Familie heraussticht.

Normalerweise sind die Geräte mit Googles Chrome-OS-Betriebssystem sehr leistungsschwach, da das Betriebssystem viele Rechenaufgaben in die Cloud auslagert. Das Pixel war von Anfang an ein absoluter Leistungshammer – daran ändert sich auch in der jetzt vorgestellten Version nichts.

Chromebook Pixel jetzt mit Broadwell-Prozessoren von Intel

Das Gerät kommt in der neuen Revision mit einem Intel Core i5 als Prozessor und Grafikeinheit daher. Dabei handelt es sich natürlich auch um die Chips der fünften Generation mit dem Beinamen „Broadwell“. Der Arbeitsspeicher verdoppelt sich im Gegensatz zur ersten Version auf acht Gigabyte.

Der Festspeicher bleibt mit 32 Gigabyte gleich groß und wurde von Google bewusst so klein gewählt – Chrome OS will den Nutzer dazu bringen, seine Daten komplett in der Cloud abzulegen.

Chromebook Pixel: Mehr als 12 Stunden Laufzeit

Das hervorragende 12,85 Zoll große Touch-Display des Chromebook Pixel bleibt größtenteils unverändert. Nach wie vor werden 2560 x 1770 Pixel dargestellt und nach wie vor entspricht das einem 3:2-Seitenverhältnis, das heute vielen Nutzern etwas veraltet vorkommt. Lediglich den Farbgammut will Google bei dem Display etwas verbessert haben.

Bei der Akkulaufzeit hat Google ganz gehörig Hand angelegt: Laut Hersteller kommt das Gerät zwölf Stunden lang ohne Steckdose aus. In ersten Tests konnte dieser Wert mit 14 Stunden sogar noch überschritten werden.

Typ-C-Standard: Zwei Anschlüsse verbaut, beide mit Ladefunktion

Die Optik des Geräts hat Google nahezu nicht verändert. Nur bei den Schnittstellen wird jetzt auf einen HDMI-Anschluss verzichtet. Stattdessen gibt es zwei (Nimm das, Apple!) USB-3.1-Anschlüsse vom Typ C. Denn neben Apple will auch Google den neuen Standard in Zukunft großflächig verbauen. Damit können damit sowohl Monitore als auch externe Laufwerke oder sonstige Peripheriegeräte angeschlossen werden.

Gleichzeitig dient die Schnittstelle auch als Netzanschluss. Da sich die Anschlüsse auf beiden Seiten des Geräts befinden, kann sich der Nutzer aussuchen, auf welcher Seite er sein Netzteil anschließen will und gleichzeitig etwa noch einen externen Monitor verwenden.

Ludicrous Speed: Optionale Luxus-Version für 1.300 Dollar

Wem die Ausstattung noch nicht reicht, der kann optional auch ein Modell mit dem Namenszusatz LS für „Ludicrous Speed“ (auf deutsch etwa „lächerliche Geschwindigkeit“) erwerben. Hier gibt es dann einen Core-i7-Prozessor und 16 statt acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Allerdings ist das Chromebook Pixel auch in der neuen 2015er-Version kein Schnäppchen. Die Basisversion kostet 999, die LS-Variante gibt es für 1.300 US-Dollar zu kaufen.

Das letzte Chromebook Pixel wurde 2015 vorgestellt. (Bild: Google)

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via www.google.com

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2 Reaktionen
Fortschritt fördern

Im Titel hätte man auch 3.1 erwähnen können. Das sollte ja erst Ende des Jahres verfügbar sein glaube ich.
Mit Firewire hatte ich die Erfahrungen das man z.b. einen Rechner ausschaltete und der andere Rechner über Firewire Strom in den ausgeschalteten Rechner schob und die Lüfer an blieben.
Bei Laptops mit den 4poligen FireWire-Port ohne die beiden Powerleitungen passierte das natürlich nicht. Bei USB-C kann wohl jeder jedem Strom rüberschieben. Man sollte auch dazuschreiben wie viel Watt gehen.
Bei USB-C ist also wohl auch vorgesehen das der Monitor an der Steckdose hängt und z.B. alle Geräte inclusive des Laptops oder Tabletts mit Strom versorgt. Gleichzeitig läuft darüber das Video mit bis zu 4k in den Monitor hinein.
Viel Strom brauchen der PC (MiniMac, NUC,...) und Monitor. Normale Bürojobs könnten von kleinen Kästchen realisiert werden die den Strom vom Monitor bekommen wie Chromecast u.ä. Demnächst vielleicht auch das lang erwartete Apple4TV mit USB-C-Power-Versorgung und 4k. Über USB-C. Nur einen einzigen Anschluss mit einem einzigen extrateuren Apple-Kabel für Power/USB-Sticks/SD-Karten und natürlich Video.
Dann verschwinden endlich die Wandwarzen-Steckernetzteile weil Strom und Video über USB-C-Kabel am 4k-TV bzw. 4k-Monitor laufen.

Schade das es sowas nicht als MiniMac-Konkurrenz gibt. Damit hat Apple neulich auch dick gefailed. 5k von Apple hingegen ist gut und bringt die Branche zu Fortschrittsdruck.

Danke Google das sie USB3.1 und C normal machen während sie die meisten anderen Projekte einstellen. Intel hat damals USB3 wohl verzögert oder zumindest nicht mitgemacht so das es ein paar Jahre verzögert wurde. Daran hängen auch bezahlbare Kabel und z.b. USB-Hubs. Dank Google gibts das hoffentlich bald und USB3.1 und C werden möglicherweise der bisher schnellste Durchmarsch neuer Technik und sind im Herbst normal. Thunderbolt hingegen krebst herum und manche Intel-Manager machten sich teilweise darüber lustig. Google hat heute wohl auch Schaltpläne usw. für USB-C veröffentlicht. Das kann also evtl ratz-fatz verfügbar sein. Man kann ab heute bei neuen Handies, Tabletts und Laptops ja vermutlich nicht mehr ohne C ankündigen.

RasPi und bezahlbare ARM-Chips können leider evtl immer noch kein USB3.0 und erst recht kein 3.1.

16:10 (1920x1200 statt 1920x1080) ist auch sehr beliebt weil die Webseiten oder Quelltexte darauf länger sind und man mehr lesen kann. 16:10 ist 1.6:1.0 also 3.2:2.0 also nicht weit weg von 3:2. Und Retro-Monitore aus den 90ern usw. waren m.W. immer 4:3. Auch 10"-Tabletts u.ä. sind in 4:3 angenehmer.
Ein großes Trackpad ist bei AirPads beliebt. Dadurch wird der Monitor höher was auch nicht unbeliebt ist weil die meisten Webseiten nicht responsive sind. Der Monitor ist also vermutlich genau richtig dimensioniert.

Und 2.5k ist heute Standard bei 300-Euro-Tabletts und Laptops. Das passiert alles viel schneller als früher. 4k (UHD-1), 5k(Apple), 6k (Netflix House of Cards neueste Staffel laut Golem gestern), bald 8k (UHD-2).

Was kostet vergleichbare Ausstattung (ruhig in Dicker) als NUC inclusive 2.5k-Monitor oder als 2.5k Laptop ?
Core i7 gibts halt wohl eher kaum billig und Broadwell schon gar nicht und M wohl auch eher nicht falls es M sein sollte. Und die coolen NVidia-Chipsätze für PCs gibts dank Intel auch nicht mehr. Die Aufpreise bei Apple sind recht hoch. Evtl. liegt es daran das Tim Cook ein Controller ist. Bessere Modelle muss man bei den Aufrüstern kaufen wenn man kein Cashburner ist.

Googles Pixel ist vielleicht der seriöseste AirPad-Konkurrent und macht Apple hoffentlich spürbare Konkurrenz. Leider zu wenig Flash-Speicher weil US-Firmen denken es gäbe überall Internet obwohl man sogar für Süd-Korea oder China Download-und-Offline-Abspiel-Videos anbieten muss weil dort auch nicht überall WiFi gibt. Vielleicht ist ja nicht alles verlötet wie bei Apple so das man SSDs selber nachrüsten kann.

Schön wäre wenn die Hersteller Tabletts, Phones und Laptops ein wenig fetter machen und dafür viel günstiger bei gleicher Qualität machen könnten. Oder OnePlus die 600-Euro-Handies für 300 angeboten haben. Oder ARA für Tabletts und Laptops.

Die billigen Nexus-Geräte sind evtl eine Mindestpreis für bestimmte Features damit die Hersteller nicht abzocken und für 300 Euro alles anbieten was Google auch für 300 anbietet. Sonst würden die nämlich alle Apple-Preise nehmen. Google sorgt für Preis-Fairness. Und in diesem Fall für USB3.1- und USB-C Verfügbarkeit für alle. Das sind vermutlich Referenz-Geräte mit Referenz-Ausstattungen und Referenz-Preisen an denen sich die Hersteller leider (für die Hersteller) dankenswerterweise (für uns Bürger) orientieren müssen. Der echte Käufer nimmt meist das Nexus mit SD-Anschluss und mehr Flash. Oder den LS-Laptop mit Grafikkarte und SD-Anschluss und natürlich fetter SSD und/oder Festplatte von einem "Konkurrenz"-Hersteller. Denn ich glaube Google will die auch nicht aus dem Markt drängen sondern denen ist sogar egal wenn die Leute lieber bessere Geräte von der Konkurrenz kaufen. Aber ohne die Google-Produkte wären die Geräte viel schlechter und viel teurer. Wie sahen die Preise vor Aldi und vor Schlecker aus ? Na also. Google-Mainstream-Hardware-Produkte sind wie die Mindest-Vorgaben für die Olympischen Spiele: Wer schlechter ist darf nicht mitmachen.

Und was kosten Gamer-Notebooks ? So viel wie der LS + $300 für die Grafikkarte also $1600 = $1300+$300 ? Es gab Messungen das über USB3.0 Grafikkarten auch nicht sehr viel lahmer laufen als per PCI. Passende Docking-Stationen gibts vielleicht bis heute leider nicht :-( Suns SBUS von vor 20 Jahren oder so hingegen ging auch extern bis zu 20 Metern glaube ich also auch mehrere Grafikkarten.

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Junior

Sieht doch sehr schick aus und es ist doch schön, wenn andere Anbieter auch Hardware liefern, nur erinnert mich das design doch sehr an die Geräte eines anderen großen Herstellers. Wer dann nochmal 60 Euro im Monat für eine mobile Datenfluss ausgibt, kann dann auch das Gerät nutzen.

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