Ratgeber

Mit dem Basis-Content-Modell zu passgenauen Inhalten für alle relevanten Touchpoints

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Basis-Content als Herzstück der Kampagne

Steht das Konzept, gilt es, das Basis-Thema nutzwertig aufzubereiten und in ein geeignetes Format zu bringen. Der Basis-Content stellt das Herzstück der Content-Marketing-Kampagne dar. Bei der Erstellung des Basis-Contents sollten Unternehmen daher das identifizierte Thema umfassend aufbereiten und Antworten auf möglichst alle Fragen für jede Stufe der Customer-Journey geben. Geeignete Formate hierfür sind:

  • E-Books
  • Whitepaper
  • Guides
  • Handbücher
  • Themendossiers

Promotion-Contents für jeden Touchpoint bieten

Auch der beste Basis-Content ist nichts wert, wenn ihn niemand konsumiert. Passende Promotion-Maßnahmen sind daher ein Muss für jede Content-Marketing-Kampagne. Dafür eignen sich kleinere, inhaltlich konsistente Content-Bausteine, die sich vom Basis-Content ableiten lassen. Diese Promotion-Contents sollen nicht nur auf das Thema aufmerksam machen, sondern Interessenten durch integrierte Backlinks dazu animieren, den Basis-Content herunterzuladen. Da sie sich kanalübergreifend streuen lassen, tragen sie maßgeblich zur Lead-Generierung bei. Für die Promotion-Contents bietet sich eine breite Palette an Formaten an:

  • Listicles (Checklisten, Tipps)
  • Interviews
  • Statements
  • Blogbeiträge
  • Fachberichte
  • Anwenderberichte
  • Social-Media-Posts

Ausschlaggebend für das jeweilige Format ist die Frage, welche Touchpoints für die Zielgruppe relevant sind und welche Art von Content sich für die jeweilige Ansprache eignet. Außerdem sollten sich Unternehmen fragen, über welche eigenen Kanäle sie verfügen, wie etwa einen Corporate Blog oder Newsletter, und welche fremden Kanäle, wie etwa Online- oder Print-PR, sie nutzen wollen. Dementsprechend empfiehlt es sich, verschiedene Content-Formate zu gebrauchen und zwischen auffälligen Posts in den sozialen Medien, tiefgreifenden Fachberichten und hilfreichen Checklisten zu variieren. Mithilfe von wechselnden, aktuellen Aufhängern lassen sich aus einem einzelnen Basis-Content zudem immer wieder neue, nutzwertige Inhalte ableiten. Promotion-Contents garantieren, dass Unternehmen an sämtlichen relevanten Touchpoints vertreten sind und potenzielle Interessenten somit jederzeit abholen können – egal, auf welcher Stufe der Customer-Journey sie sich befinden.

Langfristige und nachhaltige Erfolge überzeugen

Mit dem Basis-Content-Modell lässt sich eine komplette Content-Marketing-Kampagne planen und umsetzen, die Interessenten mit maßgeschneiderten Contents entlang ihrer individuellen Customer-Journey überzeugt. Die Anfangsinvestitionen für einen wirklich hochwertigen Basis-Content zahlen sich langfristig aus. Der Basis-Content schafft eine nahezu unerschöpfliche Quelle für eine nachhaltige Kommunikation mit dem Zielkunden. Durch die Kombination aus Basis-Content und zahlreichen Promotion-Contents gelingt es, die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit an allen relevanten Touchpoints zu erhöhen, die Reichweite zu vergrößern und die Lead-Generierung wirkungsvoll zu unterstützen. So lassen sich Leads generieren, zu Kunden entwickeln und langfristig an das eigene Unternehmen binden. Anstatt sich von einer konstruierten Customer-Journey in die Irre führen zu lassen, sollten Unternehmen sich mit Hilfe des praxisorientierten Basis-Content-Modells stärker fokussieren: auf die Relevanz und Priorität eines Themas innerhalb der Zielgruppe sowie auf die eigene Kompetenz auf diesem Gebiet.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

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Dein t3n-Team

3 Kommentare
Stefan Rick

Schade. Der Titel klang ganz vielversprechend, aber der Artikel hat für mich einen zu hohen Schwafel-Faktor. Ich konnte dem Gedanken nicht folgen und musste das Lesen abbrechen. Das Problem habe ich bei euren Artikeln üblicherweise nicht. Bin vielleicht nicht die Zielgruppe. Ich leite das Marketing einer international tätigen Maschinenbaufirma.

Antworten
Simon Jakob
Simon Jakob

Ich sehe nicht so ganz, wie das vorgeschlagene Konzept sich vom traditionellen Content-Marketing abhebt oder die Customer Journey obsolet macht (insbs. dann, wenn noch im Konzept auf sie aktiv eingegangen wird als integralen Bestandteil?).

Themen identifizieren, Unternehmensstärken mit aktuellen Trends verbinden … das ist alles nicht neu, das sind eher Basics. Was ist in dem vorgeschlagenen Konzept denn die herkömmliche Alternative?

Antworten
Sandy Wilzek

Vielen Dank, Herr Rick und Herr Jacob, für Ihr Feedback. Tatsächlich hat die ursprüngliche – von der Redaktion gewählte Headline „Ciao, Customer Journey – Das Basis-Content-Modell ist besser“ Erwartungen geweckt, die der Artikel so nicht erfüllt. Unser Basis-Content-Modell stellt keine neuartige Alternative zum Customer Journey-Stufenmodell oder dem klassischen Content Marketing dar. Es soll eine Ergänzung dazu sein, die Unternehmen konkret bei der Umsetzung im Content Marketing unterstützt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen zwar verstehen, wie wichtig es ist, Kunden entlang ihrer Customer Journey durch professionelles Content Marketing zu begleiten. Wie sie aber genau das in der Praxis realisieren sollen, ohne sich in unzähligen Contents und Kampagnen zu „verzetteln“, ist häufig eine Herausforderung für sie. An dieser Stelle setzt unser Basis-Content-Modell an. Uns geht es nicht darum, bestehende Konzepte oder Theorien in Frage zu stellen. Lieber sprechen wir daher von einem praktikablen „Umsetzungsmodell“ für die Customer Journey.

Antworten

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