Ratgeber

Circ, Tier, Lime und viele weitere: Diese E-Scooter-Verleiher sind in Deutschland aktiv

Seite 5 / 7

Bird: E-Scooter-Einhorn rollt schon seit März 2019 in Bamberg

Die E-Scooter von Bird starten bald in Deutschland.(Bild: Bird)

Die E-Scooter von Bird starten bald in Deutschland. (Bild: Bird)

Neben Lime gilt auch Bird als eines der am schnellsten wachsenden E-Scooter-Startups: Das Unternehmen agiert weltweit in 140 Städten und ist seit März mit einem Pilotprojekt in Bamberg mit seinen E-Scootern unterwegs. Laut Unternehmen wurden mit den kleinen Gefährten schon zehn Milliarden Fahrten absolviert.

Seit dem 23. August ist Bird in den ersten fünf deutschen Städten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Köln aktiv. Bird werde „mit einer reduzierten Flotte starten“ und dann „nach Nachfrage“ wachsen, teilte das Unternehmen t3n auf Anfrage mit.

Im Unterschied zu den Mitbewerbern bietet Bird seinen Kunden nicht nur die Abrechnung pro Einzelfahrt an, sondern auch im Monatsabo. Wie auch bei den Mitbewerbern ist ausgesprochenes Ziel, Autos langfristig durch Alternativen wie E-Scooter zu ersetzen. Laut Umfrage würden Bird-Kunden ihr Auto tatsächlich weniger nutzen. E-Scooter seien laut Bird jedoch nicht einzige Lösung, um eine Verkehrswende herbeizuführen. Hierfür arbeitet Bird unter anderem mit Städten gemeinsam an Parklösungen.

Der Bird Cruiser soll auch in Europa ins Leihangebot aufgenommen werden. (Bild: Bird)

Der Bird Cruiser soll auch in Europa ins Leihangebot aufgenommen werden. (Bild: Bird)

Zusätzlich zu seinen E-Scootern hat das Unternehmen im Mai einen elektrischen Cruiser vorgestellt, der Teil der Sharing-Flotte werden soll – auch für Europa, wie das Unternehmen im Zuge der Noah-Konferenz in Berlin bestätigte.

Wind Mobility: Byke-Betreiber will „besten E-Scooter“ am Markt haben

Das Mobility-Startup Wind Mobility tritt in Deutschland als Byke auf und vermietet derzeit in Berlin, Frankfurt und dem Ruhrgebiet seine Fahrräder. Die E-Scooter verleiht das Unternehmen in mehreren Städten in Spanien, Portugal, Frankreich und den USA, darunter Paris, Madrid und Lissabon. Ende Juni oder Anfang Juli will das Unternehmen auch in Deutschland als Wind Mobility auftreten und seine E-Scooter vertreiben.

Derartige Tretroller testet Flash bereits in Zürich und Lissabon. (Foto: Wind Mobility)

Wind Mobility wird bald in Deutschland mit seinem E-Scooter-Verleih starten. (Foto: Wind Mobility)

Im Gespräch mit Wind-Mobility-CEO Eric Wang am Rande der Noah Conference in Berlin erklärte er, dass man bald in Deutschland mit den eigenen E-Scootern durchstarten werde. Er sei überzeugt, den derzeit besten Scooter zu bieten. Im Unterschied zu den meisten Sharing-Anbietern, die auf angepasste Versionen von Ninebot setzen, sei das eigene Modell inhouse entwickelt. Es sei auf Sharing ausgelegt und entsprechend robust konstruiert. Ferner lasse sich der Akku austauschen – eine Eigenschaft, die derzeit kein anderer E-Tretroller zu bieten habe.

Zuletzt machte das Unternehmen im November 2018 von sich Reden, als es 22 Millionen Dollar von den Investoren Holtzbrinck Ventures und dem chinesischen Investor Source Code Capital eingesammelt hatte. Mit dem frischen Geld will Wind Mobility die weltweite Expansion und die Entwicklung seines eigenen E-Scooter-Modells vorantreiben.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

2 Kommentare
Kalle
Kalle

Welche Anbieter haben denn einen Helm auf?

Antworten
Micha
Micha

Nur ätzend!!! Die Dinger fliegen überall herum und gerade wenn der Akku leer ist. In den Nachrichten ist oft schon zu lesen, dass die Klamotten aus Flüsse, aus dem Meer gefischt werden. Gehts noch ? Denkt mal an den Akku. Da kommt so ein halbwüchsiger armer HipInfluSter gar nicht drauf. Dann werden die Ficher auch zu zweit genutzt, wo der ein oder andere das Dingen schlecht kontrollieren kann. Da soll es mal ordentlich Bußgeld für geben auf das Fahren zu zweit, auf dem Fußgängerweg oder in der Fußgängerzone. Am besten kommt eine Helmpflicht für die Krücken.. dann hat sich die Nummer bald erledigt. Unfälle gab es auch schon genug damit.
E-Bikes, E-Roller, die Bevölkerung ist eh zu FETT und bald schreien die Krankenkassen noch lauter und Jerome und Jacqueline von nebenan kommt nicht mehr die Treppe hoch.

Schwachsinn hoch 10 die E-Roller.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung